2. Liga: Gentrim Uka vor dem Spiel FC Erlinsbach – FC Muri (Freitag, 20.15 Uhr, Breite)
Der FC Muri ist mit dem 4:1 gegen Suhr optimal in die Rückrunde gestartet. Gegen Erlinsbach wollen die Klosterdörfler nachlegen. Offensivspieler Gentrim Uka ist ...
2. Liga: Gentrim Uka vor dem Spiel FC Erlinsbach – FC Muri (Freitag, 20.15 Uhr, Breite)
Der FC Muri ist mit dem 4:1 gegen Suhr optimal in die Rückrunde gestartet. Gegen Erlinsbach wollen die Klosterdörfler nachlegen. Offensivspieler Gentrim Uka ist optimistisch.
Josip Lasic
38 Tore hat der FC Muri bisher in der Meisterschaft erzielt. So viele wie kein anderes Team in der 2. Liga. Unter den besten Torschützen sucht man einen Klosterdörfler aber vergeblich. Die meisten Treffer hat Mittelfeldmann Momo Seferi mit sieben Toren erzielt. Danach folgen fünf Spieler, die vier Tore auf dem Konto haben. Unter ihnen ist Gentrim Uka, der beim 4:1-Sieg gegen Suhr seinen vierten Treffer erzielt hat. Sieht er in der ausgeglichenen Verteilung der Tore unter den Spielern in der Mannschaft ein Zeichen für die ausgeglichene Qualität innerhalb des Teams? «Ich denke schon», sagt Gentrim Uka. «Wir haben viele gute Spieler. Das hilft uns, auf Ausfälle zu reagieren, ohne dass wir gross an Qualität einbüssen.»
Dass die Murianer starke Leute in der Mannschaft haben, ist spätestens seit dem letzten Sommer bekannt, als sie sich mit zahlreichen Spielern aus höheren Ligen verstärkt haben. Doch unter all den Fussballern, die jetzt im Kader stehen, sind viele darunter, die sich als Führungsspieler beschreiben lassen. Hat das irgendwelche Auswirkungen auf die Teamchemie? «Es wirkt sich auf jeden Fall nicht negativ aus. Wir verstehen uns sehr gut innerhalb der Mannschaft. Der Teamgeist ist wirklich grossartig. Es braucht jeden in der 2. Liga. Die Kader sind nicht so gross wie in höheren Ligen. Dementsprechend ist es umso wichtiger, auf Ausfälle reagieren zu können. Da ist jedes Teammitglied wichtig.»
Nach Erlinsbach wartet Derby im Cuphalbfinal
Die Resultate geben Uka recht. Muri ist auf Rang 3 mit 26 Punkten, gleichauf mit dem Tabellenzweiten Baden II. Spitzenführer Lenzburg hat gerade mal fünf Punkte Vorsprung. Nach dem Startsieg gegen Suhr möchten die Murianer jetzt gegen Erlinsbach nachlegen und weiter in der Spitzengruppe bleiben. Das Duell in der Vorrunde ging sehr deutlich mit einem 5:0 an die Murianer. Der Offensivspieler möchte aber daraus nichts ableiten. «Es wird sicher ein spannendes Spiel», so Uka. «Erlinsbach hat zum Start ebenfalls gewonnen. Bei ihnen spielen wir ausserdem auch auf einem Kunstrasen.
Die Voraussetzungen sind da für ein interessantes Duell. Aber wir sind gut drauf und zuversichtlich im Hinblick auf dieses Spiel.» Am Mittwoch sind die Murianer dann bereits wieder im Einsatz. Sie gastieren dann beim FC Mutschellen im Cuphalbfinal. Der Finaleinzug ist den Klosterdörflern wichtig. Lenkt sie der Gedanke an das Derby vom Spiel gegen Erlinsbach ab? Und schonen sie vielleicht unbewusst ihre Kräfte für den Cup? «Nein. Für die meisten von uns ist es keine neue Erfahrung, mehr als ein Spiel innerhalb von einer Woche zu haben», sagt Uka. Er verweist auch darauf, dass das Spiel gegen Erlinsbach heute Freitag ist und das Duell gegen die Mutscheller erst am Mittwoch. «Das ist genug Zeit, um sich zu regenerieren. Danach spielen wir erst wieder am 12. April. Die Belastung ist jetzt also nicht so gross, dass wir nicht in beiden Spielen alles geben könnten.» Er hofft, dass sie auch zwei Siege einfahren – egal, wer dabei die Tore erzielt.