NACHGEFRAGT
Edison Golaj ist seit bald 10 Jahren beim FC Wohlen. Der Vize-Captain bestritt gegen Besa Biel sein 150. Pflichtspiel für die 1. Mannschaft. Der 28-jährige Rechtsverteidiger will mit dem FCW auch noch einiges erreichen.
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NACHGEFRAGT
Edison Golaj ist seit bald 10 Jahren beim FC Wohlen. Der Vize-Captain bestritt gegen Besa Biel sein 150. Pflichtspiel für die 1. Mannschaft. Der 28-jährige Rechtsverteidiger will mit dem FCW auch noch einiges erreichen.
Sie absolvierten 47 Spiele für die U23 des FC Wohlen und nun Ihre total 150 Partie für die 1. Mannschaft. Wie viele kommen noch dazu?
Edison Golaj: (Lacht) Ich hoffe noch ganz viele. Der FC Wohlen ist für mich eine absolute Herzensangelegenheit geworden. Wenn ich das FC-Wohlen-Trikot anziehe und auf den Platz gehe, dann lasse ich mein Herz auf dem Platz. Das 150. Spiel ist für mich eine Motivation, um noch mehr zu erreichen. Wirklich. Ich weiss, was ich beim FC Wohlen habe. Die letzten rund 10 Jahre waren wunderbar. Ich durfte viele tolle Menschen kennenlernen; es war eine spannende, lehrreiche und intensive Zeit. Ich durfte mich fussballerisch und auch menschlich weiterentwickeln. Und ich hoffe, es kommen noch viele Spiele dazu.
Sie bleiben also dem FC Wohlen erhalten?
Ich habe keinen Grund zu gehen. Wenn mich der FCW auch weiterhin haben möchte, dann bleibe ich.
150 Spiele für die 1. Mannschaft. Welches war das speziellste Spiel?
(Überlegt lange) Die Cupspiele gegen Servette Genf und Aarau waren natürlich schön und besonders. Für mich persönlich sind es aber drei andere Spiele, quasi Meilensteine. Mein Debüt 2018 gegen Bavois. Das Spiel gegen Luzern U21, als wir im Mai 2022 das Erreichen der Aufstiegsspiele klargemacht haben, und im August 2024, als ich gegen Langenthal erstmals als Captain den FC Wohlen auf den Platz führen durfte. Das sind meine Highlights. Ich bin sehr stolz und finde es schön, was ich hier beim FC Wohlen alles erleben durfte.
Wie erlebten Sie Ihr 150. Spiel gegen Besa Biel?
Die Gegentore fallen alle nach Standards, das müssen wir analysieren. Ich finde es aber toll, dass wir den Ball einfach mal in die gefährliche Zone reingehauen haben. Zu oft sind wir – als spielstarkes Team – in dieser Saison in Schönheit gestorben und wollten den Ball ins Tor tragen. Jetzt haben wir die Kugel ins letzte Dritte geknallt. Und siehe da: sechs Tore und ein Heimsieg. Nun geht der Fokus auf die Partie gegen Leader GC. Von den Aufstiegsspielen will ich nicht reden. Wir nehmen Spiel für Spiel, Schritt für Schritt. --spr