Ein versöhnliches Ende
20.08.2024 Sport, SchwingenLukas Döbeli holt am Basellandschaftlichen den Kranz
Der Sarmenstorfer Eidgenosse Lukas Döbeli landet auf Rang 5c und holt sich in Pratteln den dritten Kranz der Saison. «Es war in Ordnung», sagt er und zieht eine Saisonbilanz.
...Lukas Döbeli holt am Basellandschaftlichen den Kranz
Der Sarmenstorfer Eidgenosse Lukas Döbeli landet auf Rang 5c und holt sich in Pratteln den dritten Kranz der Saison. «Es war in Ordnung», sagt er und zieht eine Saisonbilanz.
Zufrieden ist er nicht ganz. «Es hätte besser laufen können», sagt Lukas Döbeli. «Ich habe mein Möglichstes versucht, hätte teilweise etwas konsequenter sein können», meint er. Er erwischte am Basellandschaftlichen Kantonalschwingfest ein eher gutes Notenblatt. Der Freiämter holt sich gegen Kranzer Dario Christ und die beiden Teilverbandskranzer Christian Brand und Tiago Vieira den Sieg. Gegen den Eidgenossen Lars Voggensperger stellt er im ersten Gang und kommt auch gegen die starken Teilverbandskranzer Jonas Odermatt und Sinisha Lüscher nicht über einen Gestellten hinaus. «Ich hatte in all diesen Duellen die Chance auf den Sieg, konnte sie aber nicht nutzen. Und wenn man dann eben nicht gewinnt, dann reicht es nicht bis ganz nach vorne.»
Kevin Stadler mit gutem Comeback
Ganz vorne, dort steht am Ende Nick Alpiger, der im Schlussgang Tim Roth bezwingt und der beste der total 118 Schwinger ist. Die 2000 Zuschauer jubeln Alpiger entgegen. Und aus Freiämter Sicht muss man unweigerlich an die beiden verletzten Eidgenossen Andreas Döbeli und Joel Strebel denken, die – wenn sie fit wären – in Pratteln definitiv auch ein Wörtchen um den Sieg mitgeredet hätten.
Lukas Döbeli holt sich seinen dritten Kranz der Saison. «Ein versöhnlicher Abschluss», meint er. Denn die erste Saisonhälfte war eher zum Vergessen. Eine Verletzung, mässige Auftritte, kaum Erfolgserlebnisse. Doch Döbeli steigert sich immer mehr. Die Schlussgang-Teilnahme (und der Kranzgewinn) am Oberaargauischen Schwingfest am 1. August war ein Highlight. Döbeli sagt: «Der Start war schlecht. Ich habe mich dann stetig verbessert und das Ende ist gut.» Die Saison ist aber noch nicht ganz zu Ende. Am 8. September ist das Jubiläumsschwinget (anlässlich 125 Jahre Eidgenössischer Schwingerverband) in Appenzell. Dort gibt es aber keine Kränze zu gewinnen. «Aber dort will ich das Beste rausholen, mich zeigen und Selbstvertrauen tanken für das nächste Jahr», so Döbeli. Dann findet ein Eidgenössisches Schwingfest statt, ein absoluter Höhepunkt. Klar, dass Döbeli dort bereit sein will. «Deshalb will ich Appenzell nutzen, um ein gutes Gefühl zu holen.»
Apropos gutes Gefühl: Dies holte sich auch Kevin Stadler. Der Tennwiler, der für den Schwingklub Freiamt an den Start geht, gab am Basellandschaftlichen in Pratteln sein Comeback nach einem Kreuzbandriss. «Ich glaube, er darf nach so langer Abwesenheit zufrieden sein mit dem Resultat», sagt Teamkumpel Lukas Döbeli. Stadler landet mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage (gegen einen Kranzer) auf Rang 8f. Highlight war sein gestellter Gang gegen Eidgenosse Patrick Räbmatter. Die weiteren Freiämter: Rang 10c, Pascal Grod (Rottenschwil). Rang 10g, Pascal Joho (Sarmenstorf), Rang 11d, Niklas Stocker (Boswil). Rang 12a, Nils Gehrig (Buttwil). Rang 13g, Jannis Furter (Sarmenstorf). Rang 16d, Dominic Strebel (Kallern). --spr

