Alayah Pilgrim feiert mit den Frauen der AS Rom den Meistertitel in Italien
Wenige Tage nach ihrem 23. Geburtstag darf sich die Murianerin Alayah Pilgrim erneut freuen. Sie feiert mit Rom den Meistertitel. «Das bedeutet mir enorm viel», sagt die Stürmerin ...
Alayah Pilgrim feiert mit den Frauen der AS Rom den Meistertitel in Italien
Wenige Tage nach ihrem 23. Geburtstag darf sich die Murianerin Alayah Pilgrim erneut freuen. Sie feiert mit Rom den Meistertitel. «Das bedeutet mir enorm viel», sagt die Stürmerin – und blickt voraus auf eine aufregende Zeit in naher Zukunft.
Stefan Sprenger
Die Frauen der AS Rom besiegen Ternana mit 2:0 und sind die neuen Meisterinnen der italienischen Serie A. Schon 2024 (mit Rom) und 2023 (mit dem FC Zürich) konnte Alayah Pilgrim den Gewinn der Meisterschaft feiern. Jetzt sagt sie: «Es bedeutet mir enorm viel. Eine Bestätigung für die harte Arbeit, die Geduld – und auch die schwierigen Phasen der Saison», sagt Alayah Pilgrim, die am 29. April ihren 23. Geburtstag feierte.
Nach dem Sieg gegen Ternana ist klar: Inter Mailand kann Rom nicht mehr überholen. Der «Scudetto» gehört den Römerinnen. «Ein Traum», sagt Pilgrim. «Jeder, der Fussball spielt, will den Titel und mit seinem Verein die Meisterschaft gewinnen. Die Freude ist sehr gross.» Nach Spielschluss rennen die Spielerinnen auf den Platz, feiern den Titel. In der Kabine und beim Abendessen gehen die Feierlichkeiten weiter. In diesen Tagen folgt eine Meisterfeier, in zwei Wochen die offizielle Zeremonie mit Pokal. «Da folgen sicherlich noch einige Stunden, in denen wir feiern können», so die Murianerin, die in dieser Saison -wettbewerbsübergreifend – mit fünf Toren und vier Assists in 24 Spielen zum Erfolg beigetragen hat.
Das «Double» holen
Ihre eigene Saison startete sehr gut. Mit dem Schwung der Heim-Europameisterschaft schwimmt Pilgrim gut durch die Vorrunde, erzielt Tore, spielt in der Champions League. Ein Nasenbeinbruch stoppt sie nur kurz. «Sehr gut» war die Vorrunde. Anfang des Jahres folgt die verletzungsbedingte Pause. Ein Knorpelschaden. «Die Saison hat immer Höhen und Tiefen. Man sollte nie aufgeben, stets fokussiert bleiben und auch mental auf der Höhe sein», sagt Pilgrim. Das hat sie geschafft und in der Saison 2025/26 erneut wertvolle Erfahrungen sammeln können. Gegen Ternana konnte sie aufgrund eines muskulären Problems nicht dabei sein – eine Kleinigkeit. Am 23. Mai findet der Cupfinal gegen Juventus Turin statt. Logisch, dass die AS Rom und Alayah Pilgrim auch diesen Titel und damit das «Double» holen wollen.
Ferien an der Männer-WM
Anfang Juni folgen zwei wichtige Spiele des Schweizer Frauen-Nationalteams in der WM-Qualifikation. Am 5. Juni geht es zu Hause gegen Malta, am 9. Juni auswärts gegen Nordirland. «Danach gibt es Ferien», sagt Pilgrim. Gemeinsam mit der Familie ihres Freundes Elijah Okafor wird sie nach Nordamerika reisen und die Spiele der Schweizer Nati an der Weltmeisterschaft verfolgen. Hintergrund: Der Bruder ihres Freundes ist Noah Okafor, spielt in England bei Leeds und im Nationalteam. Der Fussball bleibt also allgegenwärtig bei Alayah Pilgrim.