Eigentum ist unantastbar
03.07.2026 WerbungDer Austausch innerhalb des Hauseigentümerverbands zeigt immer wieder, wie vielfältig die Anliegen der Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer sind. Doch eines haben alle gemeinsam: die Sorge um das Eigentum wächst. Umso wichtiger ist ein starker HEV, der ihre ...
Der Austausch innerhalb des Hauseigentümerverbands zeigt immer wieder, wie vielfältig die Anliegen der Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer sind. Doch eines haben alle gemeinsam: die Sorge um das Eigentum wächst. Umso wichtiger ist ein starker HEV, der ihre Interessen schützt und sich gegen Angriffe auf das Eigentum wehrt.
In den vergangenen Monaten durfte ich mehrere Sektionen des HEV Aargau an ihren Generalversammlungen besuchen. Solche Begegnungen sind für mich immer besonders wertvoll. Denn bei aller Verbandsarbeit und politischen Auseinandersetzungen bleibt eines zentral: der direkte Austausch mit den Mitgliedern. In den Gesprächen vor und nach den Versammlungen wurde mir einmal mehr bewusst, wie vielfältig die Anliegen der Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer sind. Es geht um steigende Kosten, um immer neue Vorschriften, um Unsicherheiten bei Sanierungen, um die Vermietung, um Steuern und Abgaben – und nicht zuletzt um die Sorge, ob das Eigentum in unserem Land noch jenen Stellenwert hat, den es verdient.
Vielfältige Sorgen
Diese Gespräche zeigen: Den Hauseigentümerverband braucht es mehr denn je. Das gilt, auch wenn mit der Abschaffung des Eigenmietwerts im Jahr 2025 ein jahrzehntelanges Ziel endlich erreicht worden ist. Dieser Erfolg war historisch. Er war das Resultat eines langen Atems, grosser Beharrlichkeit und einer breiten Mobilisierung der Eigentümerinnen und Eigentümer.
Doch die Sorgen der Mitglieder über die ständigen Angriffe auf das Eigentum sind nicht unbegründet. Die neusten Forderungen aus der sozialistischen Mottenkiste betreffen Einpersonenhaushalte und Rentnerinnen und Rentner – sie würden zu viel Wohnraum beanspruchen, hätten sich auf weniger Quadratmeter zu reduzieren, müssten ihre Häuser aufgeben und sie jungen Familien übergeben. Dann, so die einfache Erzählung, gäbe es genügend und bezahlbaren Wohnraum für alle.
Solche Forderungen sind nicht nur realitätsfremd, sie sind auch zutiefst respektlos. Viele Menschen haben während Jahrzehnten gearbeitet, gespart, verzichtet und Verantwortung übernommen, um sich ein Eigenheim leisten zu können. Sie haben Hypotheken abbezahlt, ihre Liegenschaften unterhalten, Steuern bezahlt und ihr Zuhause mit viel Herzblut gepflegt. Gerade ältere Eigentümerinnen und Eigentümer haben ein Recht darauf, in ihrem vertrauten Umfeld zu bleiben. Das eigene Haus ist Lebensmittelpunkt, Erinnerung, Sicherheit und oft auch Ausdruck einer ganzen Lebensleistung.
Der HEV wird sich wehren
Gegen alle Ideen, die dieses Recht am Eigentum unterminieren wollen, wehren wir uns und wir werden sie – sollten denn solche Forderungen einmal in politischen Vorstössen enden – mit allem, was wir haben, bekämpfen. Eigentum ist durch die Verfassung geschützt und es ist einer der wichtigsten Grundpfeiler unseres liberalen Staats. Wer Eigentum immer stärker regulieren, umverteilen oder politisch zuteilen will, stellt nicht nur einzelne Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer infrage, sondern das Prinzip unserer freiheitlichen Ordnung. Es ist klar: Für uns ist das Eigentum absolut unantastbar. Unser Einsatz ist Ihnen gewiss.
Über 40 000 Mitglieder vertrauen in Immobilienfragen dem HEV Aargau. Wir beraten in Rechtsund Baufragen, bewerten und vermitteln Liegenschaften und bieten Vorlagen, Broschüren sowie Literatur zum Thema Immobilien an.
Kontakt: HEV Aargau, Stadtturmstrasse 19, 5400 Baden, Tel. 056 200 50 50, info@hev-aargau.ch, www.hev-aargau.ch

