Es war im März dieses Jahres, als die linke Parteilandschaft mit Elon Musk für ein Nein zur SRG-Initiative warb. «Heute weniger SRG, morgen mehr Musk?» fragte sie auf ihren Plakaten. Die weit hergeholte Angstmacherei war erfolgreich, die Initiative wurde abgelehnt. Cool, ...
Es war im März dieses Jahres, als die linke Parteilandschaft mit Elon Musk für ein Nein zur SRG-Initiative warb. «Heute weniger SRG, morgen mehr Musk?» fragte sie auf ihren Plakaten. Die weit hergeholte Angstmacherei war erfolgreich, die Initiative wurde abgelehnt. Cool, dachte sich die Linke ein paar Wochen später, hat geklappt, kann man wiederholen. Diesmal wird der amerikanische Präsident bemüht, neben dessen Konterfei die Worte stehen: «Ausgerechnet jetzt mit Europa brechen».
Echt jetzt? Nochmals die gleiche, weit hergeholte Angstmacherei? Es wird nämlich gar nichts gebrochen. Es soll einfach geschaut werden, dass die Einwanderung in unser schönes, aber kleines Land etwas gemässigt wird und nicht nahtlos weitergeht wie bisher. Wir schliessen nicht die Grenzen. Weiterhin können bis zu 40 000 Personen pro Jahr einwandern, weiterhin können Firmen, Spitäler, ja auch der Schweizer Fussballverband ausländische Arbeitskräfte akquirieren. Einfach nicht mehr im bisherigen Tempo. Sondern so, dass unsere Infrastruktur noch atmen kann. Sagen wir deshalb Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative am 14. Juni.
Susanne Spycher, Hägglingen, Präsidentin SVP-Ortspartei