Die «mega24» ist eröffnet
12.04.2024 MutschellenDie Aargauer Ständeräte Marianne Binder-Keller und Thierry Burkart gaben das Startsignal
In Interviewform eröffnete gestern Abend OK-Präsident Peter Spring die «mega24» mit den beiden Aargauer Ständeräten Marianne Binder-Keller und ...
Die Aargauer Ständeräte Marianne Binder-Keller und Thierry Burkart gaben das Startsignal
In Interviewform eröffnete gestern Abend OK-Präsident Peter Spring die «mega24» mit den beiden Aargauer Ständeräten Marianne Binder-Keller und Thierry Burkart.
Roger Wetli
Nein, lange Reden gab es an der Eröffnung der «mega24» keine. Dafür ein spannendes Gespräch zwischen OK-Präsident Peter Spring und den beiden Aargauer Ständeräten Marianne Binder-Keller und Thierry Burkart. Natürlich stand dabei auch die Wirtschaft im Zentrum und die Frage, was die beiden Ständeräte für die Unternehmen bewirken können. «Bürokratische Hürden abbauen», nannte etwa Burkart als eines der Ziele. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, müssen die Rahmenbedingungen für erwerbstätige Mütter dringend verbessert werden, fand Binder-Keller.
Die Redner wie auch Peter Spring wünschten allen verantwortlichen und anwesenden Personen vier spannende Tage. Und diese haben es in sich. Bis Sonntag präsentieren sich auf dem Areal der Kreisschule Mutschellen in Widen rund 120 Aussteller.
Beste Voraussetzungen für spannende Begegnungen
Am Samstag und Sonntag gibt es zudem im Gunzenbühl die «megaNatur» zu erleben. Abseits der Kreisschule präsentieren sich in einem Rundgang verschiedene Landwirtschaftsbetriebe, der Forst, Bienenzüchter, Naturschützer und Jäger. Auf dem mega-Gelände in der Kreisschule wartet das Programm bis Sonntag nicht nur mit vielen Ausstellungsständen auf, sondern auch mit einem Orientierungslauf, Referaten und zahlreichen Auftritten von Künstlern wie «Scumadis» und «Dancer’s World» am Freitag, «StreetLIVE-Family» und dem Musicalverein am Samstag sowie den «Schwiizergoofe» am Sonntag.
Es gibt also die besten Voraussetzungen für viele spannende Begegnungen.
Immer wieder gern
«mega24»: Die Ständeräte Marianne Binder-Keller und Thierry Burkart erzählten zum Auftakt aus ihrem Alltag
Gestern ist die viertägige Gewerbeausstellung auf dem Mutschellen losgegangen. Bei der Eröffnungsfeier fühlte OK-Präsident Peter Spring den beiden Aargauer Ständeräten Marianne Binder-Keller und Thierry Burkart auf den Zahn.
Roger Wetli
Das Organisationskomitee der «mega24» konnte für die Eröffnung mit Marianne Binder-Keller und Thierry Burkart gleich beide Aargauer Ständeräte gewinnen. Aber anstelle sie vorbereitete Reden ablesen zu lassen, führte OK-Präsident Peter Spring ein kurzweiliges und unterhaltsames Interview. Auf die Frage, was der grosse Unterschied zwischen National- und Ständerat ist, stellte Marianne Binder-Keller fest, dass es im Ständerat mucksmäuschenstill sei. Burkart ergänzte: «Früher bezeichnete ich den Ständerat gar als Grabeskammer.» Die Aargauer Ständeräte folgten der Einladung, die Gewerbeausstellung auf dem Mutschellen zu eröffnen, mit Freude. Denn beide sind Wiederholungstäter und besuchten die «mega» schon früher immer gerne.
Die beiden setzten mit dem Dialog ein wichtiges Zeichen für das, was danach kam und noch bis Sonntag auf dem Gelände der Kreisschule Mutschellen und (am Samstag und Sonntag) im Gunzenbühl zu erleben sein wird: gute Unterhaltung, viele Begegnungen und mal ernsthaftere, mal lockerere Gespräche.
Hervorragende Ergänzung
Über 120 Aussteller präsentieren sich bis Sonntag noch weitere drei Tage. Sie bilden den Kern der «mega24». Und sie haben sich einiges einfallen lassen, damit die Besucher nicht einfach nur an den Ständen vorbeischlendern, sondern auch stehen bleiben. Das müssen sie auch, denn das Rahmenprogramm bietet einiges, ergänzt sich aber hervorragend mit den Gewerblern. So sind etwa heute Abend im Festzelt ab 20 Uhr «Dancer’s World» und ab 21 Uhr «Scumadis» zu erleben, bevor die Party nach 22.30 bis 1.30 Uhr weitergeht. Zuvor wird man verschiedenen Vorträgen lauschen oder einen Irrgarten-Orientierungslauf absolvieren können. Im ähnlichen Stil geht es am Samstag und Sonntag weiter mit verschiedenen Höhepunkten für Gross und Klein. Zusätzlich kommt dann die «megaNatur» im Gunzenbühl hinzu. Dort präsentieren sich neben dem Forst und verschiedenen Landwirten auch die Bienenzüchter, Naturschützer und Jäger.
Unterstützung von Vereinen
All diese Erlebnisse geben Hunger und Durst. Um beides zu löschen, muss man aber nicht nach Hause gehen, sondern wird vor Ort durch zahlreiche Beizen bestens verköstigt. Damit unterstützt man auch gleich die zahlreichen Vereine, welche hier mit grossem Engagement und ehrenamtlich aktiv sind. Nicht für sich behalten den möglichen Gewinn der Lions Club Mutschellen-Kelleramt und der Kiwanis Club Mutschellen. Nach Erwägung von verschiedenen Vorschlägen werden sie den Betrag an die beiden Jugendzirkusse Arabas in Bremgarten und Biber in Arni spenden und damit direkt deren aktive Jugendarbeit unterstützen. Apropos Jugendförderung: Die Gewerbeausstellung nutzt die gute Gelegenheit, um verschiedene Berufe den Oberstufenschülern näherzubringen. Unter dem Motto «Schule trifft Wirtschaft» gibt es noch bis Sonntag verschiedene Einblicke im extra aufgestellten Lehrlingszelt. Diese sollten den Heranwachsenden die Orientierung bei ihrer Berufswahl erleichtern. Das Motto «Orientierung» wird somit perfekt umgesetzt. Die «mega24» wird aber auch vielen Erwachsenen Orientierung und Vertrauen geben, wem sie für ihre kommenden privaten und geschäftlichen Projekte Aufträge erteilen werden.
Änderung bei den Referaten
Divisionär Daniel Keller, Chef der Territorialzone 2, muss sich aufgrund einer kurzfristigen und nicht delegierbaren Verpflichtung im Umfeld eines Einsatzes der Armee für das Referat an der «mega24» entschuldigen lassen. An seiner Stelle wird Brigadier Niels Blatter, Kommandant Lehrverband Genie/Rettung, über das Thema «Sicherheit – wohin steuert die Schweizer Armee?» referieren. Das Referat beginnt heute Freitag um 19 Uhr, zuvor um 17 Uhr orientiert Daniel Kalt, Chefökonom der UBS Schweiz, über die regionalen bis weltweiten Entwicklungen im Finanzmarkt. Die Referate finden in der Aula der Halle B statt. --red