Deutlich weniger Stromkosten
03.09.2024 MutschellenKeine Kosten entstanden
Treffen der Burkertsmatt-Abgeordneten
An der Abgeordnetenversammlung des Gemeindeverbandes Regionales Sport-, Freizeit- und Begegnungszentrum Burkertsmatt wurden verschiedene Themen besprochen. Zum Beispiel war zu erfahren, dass ...
Keine Kosten entstanden
Treffen der Burkertsmatt-Abgeordneten
An der Abgeordnetenversammlung des Gemeindeverbandes Regionales Sport-, Freizeit- und Begegnungszentrum Burkertsmatt wurden verschiedene Themen besprochen. Zum Beispiel war zu erfahren, dass dank der Installation von Überwachungskameras eine Person zur Rechenschaft gezogen werden konnte, welche Mitte Juni nachts mit ihrem Fahrzeug grössere Schäden an Kandelaber, Gitter und einem Fussballtor angerichtet hatte. Anschliessend war sie geflohen.
Weniger Kosten durch neue Lampen
Deutlich weniger Geld wird im Sportzentrum voraussichtlich ab nächstem Jahr ausgegeben. Die Aussenflutlichter werden dann für rund 360 000 Franken durch LED-Lampen ersetzt. Diese verursachen nicht nur jährlich 20 000 Franken weniger Stromkosten, sondern sorgen auch für einen tieferen Unterhaltsaufwand. Mussten die bisherigen Lampen jedes Jahr ausgewechselt werden, wird das künftig wohl nur noch alle zehn Jahre oder länger nötig sein. «Die Auftragsausschreibung ist aktuell am Laufen», versichert Chris Springer, Präsident der Abgeordnetenversammlung. --rwi
Abgeordnete des Sportzentrums Burkertsmatt erfuhren von verschiedenen Herausforderungen
Einige gute und ein paar schlechte Nachrichten konnten die Abgeordneten des Gemeindeverbandes Regionales Sport-, Freizeit- und Begegnungszentrum Burkertsmatt an ihrer Versammlung in Berikon entgegennehmen. Unter anderem sollten die Betriebskosten durch den Ersatz der Flutlichter gesenkt werden.
Roger Wetli
«Wir rechnen mit jährlich 20 000 Franken weniger Stromkosten», erklärte Chris Springer, Präsident der Abgeordnetenversammlung des Gemeindeverbands Sport-, Freizeit- und Begegnungszentrum Burkertsmatt, den 21 Abgeordneten. «Dazu kommt ein deutlich geringerer Aufwand für den Unterhalt. Denn die bisherigen Leuchtmittel hielten zirka zwölf Monate. Bei den LEDs erwarten wir eine Leuchtdauer von über zehn Jahren.»
Rund 360 000 Franken kostet der Ersatz. Dieser wird nötig, weil die heute eingesetzten Leuchtmittel nicht mehr hergestellt werden. Die Verantwortlichen des Sportzentrums bestellten deshalb vorzeitig noch welche, damit die Aussenanlage bis zum Ersatz beleuchtet werden kann. «Die Ausschreibung für die Umrüstung im Sommer 2025 ist am Laufen», gab Springer Einblick. «Wir tendieren momentan darauf, gleich die 2.-Liga-konformen LED-Lampen zu bestellen. Denn obwohl sie mit 200 statt 120 Lux deutlich heller leuchten, beträgt laut Offerten der Kostenunterschied lediglich 13 000 Franken.»
Probleme mit Hitze in der Halle und der Solaranlage
Weniger gute Nachrichten erfuhren die Abgeordneten zum Thema «Hitze in der Halle». Da die Beschattung hinter und nicht vor den Scheiben geschieht, wird die Halle sehr stark aufgeheizt. Dazu kommen Leuchtstoffröhren, welche zu 80 Prozent Wärme abgeben und nur zu 20 Prozent Licht. Um das Problem zu mildern, werden jetzt regelmässig die Rauchabzüge in Betrieb genommen, wenn die Aussentemperatur tiefer als diejenige in der Halle ist.
Schon länger besteht ein Problem mit der Solaranlage auf dem Hallendach. Diese produziert nicht so viel Energie, wie eigentlich vorgesehen war. «Mit den Leistungen der Wartungsfirma sind wir nicht zufrieden», erklärte Chris Springer. «Wir haben deshalb eine Bestandesaufnahme gemacht und sind zur Überzeugung gelangt, dass der Service nicht wie abgemacht durchgeführt wurde.» Springer möchte aber, dass die Solaranlage wieder voll funktioniert. «Unser Ziel ist eine zeitnahe Reparatur. Wir klären noch ab, wer diese Kosten übernimmt. Zudem prüfen wir im Vorstand weitere Optionen bezüglich der Solaranlage.» Keine Probleme wird es dagegen mit dem Kunstrasen geben. Nach längerem Rechtsstreit wurde dieser jetzt ersetzt. Kürzlich erfolgte die Abnahme durch die FIFA. «Der neue Kunstrasen gibt keinen Mikroplastik mehr an die Umwelt ab. Die letzte Säuberung von Mikroplastik findet noch statt. Der Ersatz glänzt als richtig grüner Rasen», strahlte Springer.
Das Kunsteisfeld ist bereits länger ein Thema in der Abgeordnetenversammlung. Die jetzigen Betreiber werden es noch dieses Jahr aufstellen, dann ist für sie Schluss. «Die Besucherzahlen nahmen in den letzten Jahren immer mehr ab. So weiter wie bisher bringt es nichts», stellte Chris Springer fest. «Gefragt ist ein neues Konzept. Im nächsten Frühling werden wir entscheiden, wie und ob es weitergeht mit dem Kunsteisfeld.» Marcel Signer, Präsident des Vorstands des Gemeindeverbandes, wies darauf hin, dass der Hockey-Club Davos über dasselbe Kunsteisfeld verfügt wie das Sportzentrum Burkertsmatt. «Der HC Davos trainiert darauf. Und auch im Sommer nutzt er es. Wir sind alle gefordert.»
Täter gefasst
Eine andere Sache bewährt sich dagegen: die Überwachungskameras. Dank diesen konnte ein Autofahrer erwischt und zur Verantwortung gezogen werden, der am 20. Juni um 2.30 Uhr nachts einen Kandelaber, ein Gitter und ein Fussballtor angefahren hatte, damit grossen Sachschaden anrichtete und danach geflohen ist. Die Schäden sind jetzt auf Kosten des Täters repariert worden.
Zum Schluss informierte die Beriker Gemeinderätin und Mitglied des Gemeindeverbandes Petra Oggenfuss über den Stand der Dinge des Hallenbades: «Die Machbarkeitsstudie ist im Endspurt. Mitte September werden wir diese allen Gemeinderäten präsentieren und dann bestimmen, wie weiter.»



