Zirkuswoche der Institution Haus Morgenstern
Es ist für viele Bewohnerinnen und Bewohner des Heims Haus Morgenstern der Höhepunkt des Jahres: die Woche mit dem Mitmachzirkus Wunderplunder. Bei der Aufführung zum Abschluss war das Zelt bis auf den letzten ...
Zirkuswoche der Institution Haus Morgenstern
Es ist für viele Bewohnerinnen und Bewohner des Heims Haus Morgenstern der Höhepunkt des Jahres: die Woche mit dem Mitmachzirkus Wunderplunder. Bei der Aufführung zum Abschluss war das Zelt bis auf den letzten Platz gefüllt.
Erika Obrist
Zum vierten Mal gastierte der Mitmachzirkus Wunderplunder in der Institution Haus Morgenstern auf dem Hasenberg. Mit rund dreissig Bewohnerinnen und Bewohnern erarbeiteten die Artistinnen und Artisten ein Programm. Unterstützt wurden sie dabei von Betreuerinnen und Betreuern der Institution. «Diese leisteten während der Zirkuswoche einen Sondereinsatz», zeigte Gesamtleiter Hansruedi Luginbühl auf. Akrobatik, Clownerie, Jonglage, Zauberei, Feuer und Musik – alles konnten die Betreuten ausprobieren.
Dann galt es, das Geübte zu einer Nummer zusammenzubauen, Kostüme und Musikbegleitung auszuwählen und sich auf der kleinen Bühne im Zelt zurechtzufinden. Alles, um am Ende der Zirkuswoche dem Publikum und den Aufführenden selber ein wunderbares Erlebnis zu ermöglichen.
Zirkuswiese mit vielen Vorteilen
Erstmals fand die Aufführung unten im Dorf auf der Zirkuswiese der Einwohnergemeinde neben der reformierten Kirche Mutschellen in Widen statt. Die damit zusammenhängenden Vorteile wurden gerne in Kauf genommen: genügend Parkplätze auf dem Burkertsmattareal, Postautohaltestelle in unmittelbarer Nähe und von allen Seiten gut zugänglich. Auch für die Traktoren und Wagen des Mitmachzirkus. «Zudem konnten wir das kirchliche Zentrum fürs Umziehen und Schminken kostenlos nutzen», freute sich Luginbühl. Auch Toiletten standen hier zur Verfügung.
Proppenvoll war das Zelt bei der Aufführung. Vor allem Familienangehörige der Betreuten waren zugegen und sehnten dem entgegen, was da auf der Bühne beziehungsweise in der Manege gezeigt werden sollte. Und das war einiges. Auf Stühlen und Leitern demonstrierten die Aufführenden ihren Mut und ihren Gleichgewichtssinn. Sie liessen Feuer tanzen sowie Instrumente und Trommeln ertönen. Die Clowns trieben Schabernack und tanzten vor lauter Freude. Das Publikum geizte nicht mit Applaus und war hellauf begeistert von dem Gezeigten. Natürlich fehlten auch Zirkusdirektor und Nummerngirl nicht: Er sagte die Pause und es leitete als Bauarbeiterin gekonnt von Nummer zu Nummer über. Auch Petrus war mit den Aufführenden: Dank dem warmen Sommernachmittag konnte man im kleinen Freiluftrestaurant sitzen und ein kühles Getränk geniessen. Wirklich: Es griff alles ineinander beim Abschluss der Zirkuswoche.