Baumabgabe der Repla Unteres Bünztal in Dottikon
Die Arbeitsgruppe «Natur & Landschaft» der Repla hat das grosse Ziel, durch verschiedene Massnahmen den Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen aufzuwerten. Eine davon ist das Pflanzen neuer ...
Baumabgabe der Repla Unteres Bünztal in Dottikon
Die Arbeitsgruppe «Natur & Landschaft» der Repla hat das grosse Ziel, durch verschiedene Massnahmen den Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen aufzuwerten. Eine davon ist das Pflanzen neuer Bäume.
Die Mehlbeere, Sorbus aria, ist der Baum des Jahres 2024. Die Mehlbeere ist einheimisch, nicht allzu häufig, wächst in unserer Region an sonnigen, warmen Waldrändern. Die weissen Blüten im Frühling sind eine Pracht und wertvolles Futter für viele Insekten. Die rot leuchtenden Beeren im Herbst sind nicht nur attraktiv, sondern auch gesuchte Nahrung von Vögeln. Doch anders als die Mähr sind die Beeren nicht giftig, sondern im Gegenteil, reich an Vitamin C. So können die Beeren für Konfitüre, Gelée und edle Brände geerntet werden.
Doch das kommt erst später. Zuerst müssen die Pflanzen gesetzt werden. Und das ist vor wenigen Tagen geschehen. Die Repla Unteres Bünztal hat über die Medien allen Gartenbesitzern eine Mehlbeere angeboten. Auf dieses Angebot haben sich 97 Personen aus den Gemeinden der Repla Unteres Bünztal gemeldet.
In vielen Bereichen tätig
Die Arbeitsgruppe Landschaft und Umwelt, präsidiert von Dottikons Gemeindeammann Roland Polentarutti, hatte bereits einige Baumpflanzungen in den verschiedenen Gemeinden vorgenommen. Auch wurden Teichbauten besprochen und «Wildbienenstandorte im Baugebiet» lanciert und durch die Repla umgesetzt oder geplant. Weitere Themen, welche die Kommission beschäftigen, sind Kleinstrukturen unter den Hochspannungsmasten. Das Geld nicht in schöne Pläne investieren, sondern in etwas Schönes in oder auf dem Boden, ist das Motto der Kommission. Und da passt die Aktion mit der Mehlbeere bestens ins Konzept.
100 neue Mehlbeeren
An der Abgeordnetenversammlung im Sommer stellte die Arbeitsgruppe das Projekt vor und präsentierte den Flyer. «Es braucht unsere Initiative», hiess es damals. An der Versammlung selber wurde auch eine erste Mehlbeere gepflanzt, und zwar auf dem Dachgarten des sanierten Chappelehofs in Wohlen. Danach erfolgte der Aufruf in den Gemeinden, der auf viel Interesse stiess. Am 9. November sind darum 100 Mehlbeeren bei der Baumschule Rosen Huber in Dottikon abgeholt worden. In 97 Gärten wird jetzt dieser dekorative, ökologisch wertvolle und trockenheitsresistente Baum wachsen und die Siedlungen im Freiamt bereichern. Das grosse Interesse hat die Verantwortlichen der Repla Unteres Bünztal und die Baumschule Rosen Huber überrascht, denn 100 neue Mehlbeeren zu finden, war die zentrale Kunst der Aktion.