«mega24» finanziell kein Erfolg
An der Generalversammlung des Gewerbevereins Region Mutschellen wurde die Rechnung der Gewerbeausstellung präsentiert. Es resultiert ein Verlust von 35 000 Franken. --sab
An der GV des ...
«mega24» finanziell kein Erfolg
An der Generalversammlung des Gewerbevereins Region Mutschellen wurde die Rechnung der Gewerbeausstellung präsentiert. Es resultiert ein Verlust von 35 000 Franken. --sab
An der GV des Gewerbevereins Region Mutschellen wurde der Verlust der «mega24» bekannt
Über 120 Aussteller, 10 Beizli, diverse Foodstände, Fachvorträge und ein Unterhaltungsprogramm, das den Besuchern sehr viel bot – die Gewerbeausstellung von diesem Jahr war ein Erfolg. Nur nicht finanziell. Es ist ein Verlust von 35 000 Franken zu verzeichnen.
Sabrina Salm
Der Gewerbeverein Region Mutschellen hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Nicht nur die Netzwerk-Lunches oder die Anlässe rund um Wirtschaft trifft Schule haben dafür gesorgt, dass die Gewerbler miteinander viel erlebt haben. Das grosse Highlight war definitiv die Gewerbeausstellung «mega24» vom April.
Die Resonanz war durchweg positiv, erzählen sowohl Gewerbevereinspräsident Christian Füglistaller als auch OK-Präsident Peter Spring. «Die Vielfältigkeit wurde gelobt und der Besucheraufmarsch konnte sich sehen lassen. Es hat uns beeindruckt, wie innovativ unser Gewerbe ist», schwärmen die beiden.
Fehlende Sponsoren und Preiserhöhungen
Trotz all dem Lob und der guten Erinnerungen, welche die Ausstellung für die Gewerbler und auch für die Bevölkerung hervorbrachte, gibt es aus finanzieller Sicht ein grosses Aber. «Ich muss Ihnen leider beichten, dass es auf der finanziellen Seite nicht gut aussieht», verkündet Peter Spring an der 46. Generalversammlung des Gewerbevereins Region Mutschellen im Berikerhus in Berikon. Man habe sich verschätzt. Und so resultiert ein Verlust von 35 000 Franken. «Das tut weh. Eigentlich wollten wir mit einer Null herauskommen. Doch das ist uns nicht gelungen. Dafür entschuldige ich mich.»
Unter anderem aufgrund fehlender Sponsoren und verschiedener Preiserhöhungen musste der Verlust verzeichnet werden. «Leider wurde die Preiserhöhung erst gegen Ende der ‹mega24› bekannt, sodass wir nicht darauf reagieren konnten», erklärt der OK-Präsident. Zwar konnten mehr Aussteller gewonnen werden, jedoch hatte man bei den Baukosten unerwartete Ausgaben. Die Sponsorengelder lagen gut 20 000 Franken unter denen von 2019. Für die nächste Gewerbeausstellung in fünf Jahren werde man die Lehren aus der diesjährigen ziehen.
Starke Gemeinschaft
Der mega-Teil belaste die Rechnung des Gewerbevereins daher natürlich stark. «Doch auch mit diesem Verlust haben wir noch Vermögen», beruhigt Yvonne Bodmer vom Vereinsvorstand. Ansonsten zeigt sich die Rechnung fast gleich wie im Vorjahr. «Jedoch sind die Einnahmen der Mitgliederbeiträge gestiegen, da wir mehr Ein- als Austritte hatten.» Heute zählt der Verein 198 Mitglieder.
Das finanzielle Minus der «mega24» drückte an der Versammlung nicht auf die Stimmung der Gewerbler. Sie genossen einen stimmungsvollen Abend mit vielen Gesprächen und gutem Essen. Für das Engagement und die Unterstützung der Mitglieder, Partner und des Vorstandsteams bedankte sich der Präsident Christian Füglistaller und machte klar: «Ohne euch wäre der Verein nicht das, was er heute ist: eine starke Gemeinschaft, die das Gewerbe und den lokalen Handel fördert und vernetzt.