Andres stürzt im Omnium
06.02.2026 Radsport, SportMichelle Andres an EM in Konya
Die Hägglingerin Michelle Andres nahm an der Radbahn-Europameisterschaft im türkischen Konya teil. Trotz Sturz im olympischen Omnium absolvierte sie auch das Rennen im Madison zum Abschluss der Wettkämpfe.
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Michelle Andres an EM in Konya
Die Hägglingerin Michelle Andres nahm an der Radbahn-Europameisterschaft im türkischen Konya teil. Trotz Sturz im olympischen Omnium absolvierte sie auch das Rennen im Madison zum Abschluss der Wettkämpfe.
Im Vorfeld der Europameisterschaften durfte sich Michelle Andres freuen, dass sie sowohl in der Teamverfolgung als auch im Omnium und im Madison starten durfte. «Ich freue mich enorm, dass ich für alle drei Olympia-Disziplinen ausgewählt wurde», sagte sie.
Der Start in die Wettkämpfe verlief vielversprechend. In der Mannschaftsverfolgung gab es gleich zwei neue Rekorde für die Freiämterin.
Am zweiten Tag noch stärker
In der Qualifikation der Mannschaftsverfolgung fuhr Andres zusammen mit Lorena Leu, Jasmin Liechti und Annika Liehner. Das Team stellte mit einer Zeit von 4.15,003 Minuten über 4000 Meter einen neuen Schweizer Rekord auf. Dieser sollte allerdings nur einen Tag halten. In der Hauptrunde der Mannschaftsverfolgung mussten die Hägglingerin und ihre Teamkolleginnen gegen Belgien antreten. Mit einer Zeit von 4.12,094 Minuten verbesserten sie den in der Qualifikation geholten Rekord um 2,9 Sekunden. Damit erreichten sie den 5. Platz.
Einen Tag nach der Hauptrunde der Mannschaftsverfolgung gab es allerdings einen kleinen Rückschlag für die 28-jährige Hägglingerin. Der Omnium-Wettkampf stand auf dem Programm. Dieser besteht aus einem Scratch-Rennen, dem Temporennen, dem Ausscheidungsfahren und dem Punktefahren. Im Ausscheidungsfahren stürzte Andres. Sie beendete den Wettkampf anschliessend auf dem 8. Rang. Da sie in der Vergangenheit oft von Stürzen und damit verbundenen Verletzungen ausgebremst wurde, war das allerdings ein Wermutstropfen für die Athletin.
7. Platz zum Abschluss
Die Freiämterin liess sich von diesem Zwischenfall aber nicht ausbremsen. Am letzten Tag der Europameisterschaft absolvierte Andres noch den Wettkampf im Madison.
In dieser Disziplin startete sie bereits 2024 an den Olympischen Spielen in Paris. Während ihre Teamkollegin damals Aline Seitz hiess, nahm sie diesmal in Konya an der Seite von Lorena Leu teil. Das Duo landete am Ende auf dem 7. Rang. --red
