Baustart wohl im Frühling
19.10.2021 Region BremgartenLeichte Verzögerung bei der Sanierung Kirchweg
Im Idealfall hätte der Baustart für die Sanierung des Kirchwegs noch in diesem Jahr erfolgen können, jetzt wird es wohl Frühling. Grund dafür sind die verzögert ausgeführten Arbeiten an ...
Leichte Verzögerung bei der Sanierung Kirchweg
Im Idealfall hätte der Baustart für die Sanierung des Kirchwegs noch in diesem Jahr erfolgen können, jetzt wird es wohl Frühling. Grund dafür sind die verzögert ausgeführten Arbeiten an der Sulzerstrasse.
Roger Wetli
Zurzeit herrscht Ruhe auf den Strassen zwischen Künten und dem Dorfteil Sulz. Sowohl die Sulzerstrasse wie auch der Kirchweg sind momentan ganz normal befahrbar. Das wird sich voraussichtlich im Frühling ändern. Auf dann ist aktuell der Baustart für die oft an Gemeindeversammlungen thematisierte Sanierung des Kirchweges vorgesehen.
Im Frühling rechnete man noch mit einem Beginn dieser Arbeiten in diesem vor uns stehenden Spätjahr. «Aufgrund der Verzögerungen bei der Sulzerstrasse musste das Projekt Kirchweg auch aufgeschoben werden», erklärt der Künter Vizeammann Yves Moser.
Nicht tragisch
Die Sanierung der Sulzerstrasse hätte bereits ab Anfang 2020 erfolgen sollen. Einsprachen führten aber zu einer Verschiebung auf März 2021. «Wir mussten nach Lösungen suchen, was aber überhaupt nicht tragisch war», so Moser. «Hätten wir den Kirchweg zuerst saniert, hätte der frisch sanierte Kirchweg bis zum Ende der Sanierung der Sulzerstrasse wieder in beiden Richtungen befahren werden müssen. Dies hätte bereits wieder zu Schäden an den Strassenrändern geführt, was wir unbedingt verhindern wollten.»
Einbahnregime geplant
Nun konnten während der Sanierung und gleichzeitigen Sperrung der Sulzerstrasse die Fahrzeuge auf den bereits beschädigten Kirchweg ausweichen und sich bei Bedarf dort kreuzen. Das ist auch bis zum Baustart noch erlaubt. Weil eine Verbreiterung des Kirchwegs nicht möglich ist, wird nach Projektende ein Einbahnregime eingeführt. Dieses sieht vor, dass man ab Rechtsabzweiger in Richtung Landwirtschaftsbetrieb unterhalb des Kiesparkplatzes nur noch hangabwärts mit Motorfahrzeugen fahren darf. «Aktuell befindet sich das Projekt zur Prüfung beim Kanton», gibt Moser Einblick. «Hier rechnen wir bis Ende Jahr mit dem Entscheid, sodass voraussichtlich im Frühling mit den Arbeiten begonnen werden kann. Vorausgesetzt, es gibt keine Einsprachen.»
Bis just vor den Sommerferien konnte dagegen die Sanierung der Sulzerstrasse abgeschlossen werden. Diese blieb ab Ende März gesperrt. Da sie durch ein Grundwasserschutzgebiet führt, musste dafür gesorgt werden, dass der auf die Strasse fallende Niederschlag auf beiden Seiten gefasst und vollständig abgeleitet wird. Denn dieses Wasser darf nicht in die Schutzzone gelangen. Das so gesammelte Nass fliesst mit grosser Geschwindigkeit im Schacht den Hang herunter, wo es in einem Energievernichtungsschacht zuerst beruhigt und dann in den Küntenbach geleitet wird.
Stellt dieses «Strassenwasser» für die Grundwasserschutzzone ein Problem dar, ist dies im Küntenbach nicht der Fall. «Bei Regen steigt dessen Pegel sowieso an, weshalb es zu einer grossen Durchmischung kommt», weiss der Vizeammann. «Die Arbeiten verliefen sehr gut. Es gab keine nennenswerten Ereignisse. Die Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmer und der Projektleitung war sehr angenehm. Der Zeitplan konnte eingehalten werden.» Damit stand die Sulzerstrasse Campingplatzbesuchern gerade zur richtigen Zeit wieder als Zufahrt zu Verfügung.



