RÜSSTÜFELI
24.04.2026 Bremgarten, KolumneDer Bremgarter Verein von Pater Uche Iheke leistet Beachtliches im fernen Nigeria. In Akanu, dem Heimatdorf des Paters vom Pastoralraum Bremgarten-Mutschellen, hat man Hunderten Menschen zu sauberem Wasser verholfen und ist drauf und dran, auch ein Mehrzweckgebäude für eine Schule ...
Der Bremgarter Verein von Pater Uche Iheke leistet Beachtliches im fernen Nigeria. In Akanu, dem Heimatdorf des Paters vom Pastoralraum Bremgarten-Mutschellen, hat man Hunderten Menschen zu sauberem Wasser verholfen und ist drauf und dran, auch ein Mehrzweckgebäude für eine Schule und anderes auf die Beine zu stellen (vgl. Ausgabe vom Dienstag). Der Verein, der zu diesem Zweck ins Leben gerufen wurde, lädt heute Freitag zu seiner ersten GV. Oder war es doch schon gestern? In der Einladung war nämlich vom Donnerstag, 24. April, die Rede. Verwirrt fragte das Rüsstüfeli deshalb nach. «Donnerstag ist richtig», gab man ihm zur Auskunft. Um dann wenig später doch wieder auf «Nein, Freitag!» zu korrigieren. Das Tüfeli hofft angesichts dieses Wirrwarrs, dass es schlussendlich das richtige Datum in die Zeitung geschafft hat – und dass demzufolge heute Abend niemand vor verschlossenen Türen steht. Zumal die GV öffentlich ist. Ein Jammer des wahrhaft guten Zwecks wegen, wenn dem Verein aus so profanen Gründen potenzielle Spender und Spenden verwehrt blieben.
Einen prominenten Auftritt als Kulisse hat Bremgarten im Familienfilm «Plitsch Platsch Forever!», der seit einer Woche schweizweit in den Kinos läuft. Eine schöne Gratiswerbung fürs Städtli. Und wer noch nicht genug hat vom Bremgarter Flair auf Kinoleinwänden, der kann diesen Sommer nahtlos weiterschauen. Mit dem Drama «Cordula» kommt im Juli ein weiterer Film in die Kinos, der teilweise in Bremgarten gedreht wurde. Ein ungleich kleinerer zwar mit viel weniger Budget und Strahlkraft – aber dafür einer mit noch mehr Bremgarter Bezug. Ist doch die Drehbuchautorin Thamar Rieser selbst aus Bremgarten – und spielt im Film höchstpersönlich eine Hauptrolle.
Eine wichtige, aber doch keine Hauptrolle spielt Stephan Troxler am Pfingstsamstag, 23. Mai, an der Sousiwanderung. Diese lässt es in Berikon, Zufikon und Bremgarten laut werden. Der Stadtammann hat seine Teilnahme angekündigt – und spielte einst selbst Sousafon. Er wird deshalb nicht nur eine Rede beim Casino halten, sondern auch einen Teil mitwandern. Als Stadtammann findet er sicher auch da den richtigen Ton.
Denn ein Sousafon kann enorm laute Klänge von sich geben, aber auch ganz feine, leise – je nachdem, wie stark man in das Instrument bläst. Dieses Gespür für den passenden Ton gehört zu den Kerneigenschaften von Stephan Troxler, wenn er sein Amt erfolgreich ausführen möchte. Das gelingt ihm sicher, denn Erfahrung hat er ja – zumindest mit dem Instrument.
Wer dagegen andere Klänge als diejenigen eines Sousafons bevorzugt, hat in dieser Gegend eine riesige Auswahl. Da wäre zum Beispiel das «RK*Kult Festival Weekend» in Berikon mit Rockund elektronischer Musik am übernächsten Wochenende. Der Sonntag darauf verzückt all diejenigen, welche ihr Glück beim Klang von Auto- und Motorrad-Motoren finden. Der GP Mutschellen lädt zu seinem Grossanlass ein. Und wer dauerhaft den Klängen eines Motorrads lauschen möchte, kann dies mit einem eigenen Töff allein oder in organisierten Gruppen tun. Vereine und Clubs gibt es einige. Viele davon treffen sich am Samstag, 9. Mai, bei der Töffsegnung in Fischbach-Göslikon. Es ist ein weiterer Anlass für Freunde spezieller Klänge. --huy/rwi
