TRIBÜNENGEFLÜSTER
06.03.2026 Sport, KolumneLothar Mayer, der neue Technische Leiter beim FC Wohlen, ist ein vielseitiger und faszinierender Mann. Wie vielseitig er und seine Interessen sind, darüber liesse sich lange sprechen. Allein in seiner Leidenschaft fürs Schreiben deckt der Deutsche zahlreiche Themenfelder ab, die ...
Lothar Mayer, der neue Technische Leiter beim FC Wohlen, ist ein vielseitiger und faszinierender Mann. Wie vielseitig er und seine Interessen sind, darüber liesse sich lange sprechen. Allein in seiner Leidenschaft fürs Schreiben deckt der Deutsche zahlreiche Themenfelder ab, die teilweise wenig Berührungspunkte haben. Sein letztes Büchlein «Zwischen Alpen und Augenblicken» handelt beispielsweise von Alltagsgeschichten aus seinem Beruf als Lehrer. Er war aber beispielsweise auch Redaktionsleiter bei der Fachzeitschrift «Holzbau Schweiz». Ein weiterer Bereich, in dem er Wissen zu haben scheint.
Mit Toblerone, Trikot und wunderbaren Worten überraschte der Handballclub Mutschellen die Olympionikin Melanie Hasler bei ihrem Empfang in Berikon. Sevi Kamm, Verantwortlicher Junioren und Admin der Geschäftsstelle, stand vor den rund 200 Menschen und meisterte nervös und supersympathisch die Aufgabe als Sprecher des Vereins. Dabei sagt er auch folgenden Satz: «Wenn du mit Bobfahren fertig bist, kannst du auch zu uns wechseln, du scheinst mir sehr fit zu sein.» Kamm lädt Hasler spontan ein ans Heimspiel in die Burkertsmatt am selben Abend. Und weil Melanie Hasler den Support aus der Heimat enorm schätzt, kam sie der Einladung spontan nach (obwohl sie eigentlich etwas anderes vorhatte). Am Abend ging sie ans Spiel der 1. Mannschaft (SG Wohlen Mutschellen) und machte – als Highlight – den symbolischen Anwurf. Wobei ihr dabei der Ball an den Händen kleben blieb. Mit Harz ist sie noch nicht so erfahren. Hasler sorgte so für einen unvergesslichen Moment vor Spielbeginn. «Sie ist so eine tolle Persönlichkeit und Sportlerin. Wir sind superglücklich, dass sie vorbeigekommen ist. Danke für den Besuch und die Inspiration», meint der HC Mutschellen. Es gab dazu einen spontanen Apéro und natürlich ein Erinnerungsfoto. Hasler erlebte wiederum viele spannende Begegnungen in der Burkertsmatt. Und beide Parteien – Bobfahrerin Hasler und die Handballer – bewiesen, wie sehr der Sport doch verbindet.
Stephan Gut ist OK-Chef vom Bremgarter Reusslauf. Neben ihm engagieren sich auch seine Frau Sibylle und Sohn Marco im Reusslauf-OK. Die Familie ist aber noch deutlich stärker im Sport involviert. Marco Gut war früher Spieler und sogar zeitweise Captain beim FC Bremgarten. Guts Neffe, Basil Gmür, hat ebenfalls viele Jahre Fussball gespielt (SC Schöftland, FC Baden und zuletzt Muri, wo er seine Karriere beendet hat). Und nachdem Gmür Geschäftsführer der IG Sport Aargau war, ist er jetzt Schweizer Beachsoccer-Nationalspieler. Seine Schwester Nora ist Mitglied des Schweizer Triathlon-Nationalkaders und trainiert auf eine Olympia-Teilnahme hin. Und jetzt kriegt die Sport-Familie-Gut noch weiteren Zuwachs. Chiara Gut, Tochter von Stephan, ist die Partnerin von Fussballer Daniele Romano. Der Wohler kickte früher als Profi bei FC Wohlen, FC Aarau und Lausanne und spielt jetzt beim FC Baden. Und die beiden sorgten auch schon für sportverrückten Nachwuchs.
--spr/jl

