Eine Postkarte zu verschicken, ist eine kleine Geste, die sich eigentlich jeder leisten kann. Selbst wenn es einmal quer über den ganzen Globus geht, kostet die Zustellung bloss maximal 2.50 Franken. Eine beeindruckende Dienstleistung für wenig Geld eigentlich. Da kann es sich der ...
Eine Postkarte zu verschicken, ist eine kleine Geste, die sich eigentlich jeder leisten kann. Selbst wenn es einmal quer über den ganzen Globus geht, kostet die Zustellung bloss maximal 2.50 Franken. Eine beeindruckende Dienstleistung für wenig Geld eigentlich. Da kann es sich der Durchschnittsschweizer in der Regel gut und gerne erlauben, gleich ein paar Karten zu verschicken, ohne dabei lange an den finanziellen Konsequenzen herumzustudieren. Nun gibt es aber Leute wie den Bremgarter Bez-Lehrer Reto Hugenberg, der sich das Poskarten-Schreiben an fremde Gleichgesinnte zum grossen Hobby gemacht hat. Wie er dem Rüsstüfeli stolz verriet (vgl. BBA vom 31.12.), hat er 2024 seine 5000. Postkarte verschickt. Angesichts dieser Dimension kam das Tüfeli nicht drum herum, doch einen Moment ans liebe Geld zu denken. Der schöne Nebeneffekt am teuren Spass – Hugenberg kennt wohl sämtliche Postbeamten besser als jeder andere Bremgarter.
Alle Jahre wieder bringt Silvester nicht nur feuchtfröhliche Freudenfeiern, sondern auch leider immer wieder ärgerlicher Vandalismus mit sich. So missbrauchten dieses Jahr in Bremgarten offensichtlich einige Bengel die Mülleimer als Ventil für ihre Zerstörungslust. Besser als das Bremgarter Meitli, dachte sich das Rüsstüfeli beim Anblick unwillkürlich. Aber alleweil immer noch traurig genug, dass solcherlei immer wieder zu geschehen hat.
Wenn nächsten November die Bremgarter Palettenmesse zum zweiten Mal stattfindet, ändert sich wenig im Vergleich zur gelungenen Premiere 2024. Und doch werden die Bilder von 2025 sich von jenen aus dem Vorjahr unverkennbar unterscheiden. Grund: der veranstaltende Citymanager Ralph Nikolaiski plant, den wegweisenden Teppich zwischen den einzelnen Palettentürmen diesmal in Blau statt in Rot zu gestalten. Genauer gesagt in «Pantone 278» – der einheitlichen Farbe des charakteristischen Auftritts der Stadt gegen aussen. Den exakt richtigen Farbton bei Teppichen zu finden, gestaltet sich indes gar nicht so leicht, wie Nikolaiski dem Rüsstüfeli verriet.
Der Bremgarter Neujahrsapéro lieferte dem Musicalverein Mutschellen eine schöne Plattform, um auf sich aufmerksam zu machen. Eine Chance, welche die rund 15 Sängerinnen und Sänger am Montagabend vorzüglich umsetzten und damit Lust auf mehr machten. Die Musiker nutzten überdies die Gelegenheit, beim Bremgarter Publikum ihre lokale Verbundenheit zu betonen. «Wir heissen zwar Musicalverein Mutschellen, aber im Prinzip sind wir ein Bremgarter Verein.» In der Tat befindet sich der Sitz in Bremgarten. Und geprobt wird ebenso hierzustadt. Das Rüsstüfeli findet, dass man eigentlich eine Namensänderung beantragen müsste.
Marco Huwyler