Die «Schuelchilbi» erfreute Gross und Klein
Passend zu Halloween fand am Montag in der Schule Widen die «Schuelchilbi» statt. Die vielseitigen Attraktionen sorgten für leuchtende Kinderaugen.
«Oh mein Gott, es war so ...
Die «Schuelchilbi» erfreute Gross und Klein
Passend zu Halloween fand am Montag in der Schule Widen die «Schuelchilbi» statt. Die vielseitigen Attraktionen sorgten für leuchtende Kinderaugen.
«Oh mein Gott, es war so gruselig», tönte es vom Ausgang der «Geisterbahn». Diese und 28 weitere Attraktionen konnten die Schülerinnen und Schüler der Schule Widen am Montag besuchen.
Die Klassenzimmer waren am Montag als solche beinahe nicht mehr wiederzuerkennen. Vor den Wandtafeln hingen Fledermäuse, auf dem Boden und den Tischen lagen Kürbisse und in fast jeder Ecke befand sich ein Spinnennetz.
Grosse Begeisterung über das Angebot
Dass nach zwei Coronajahren endlich wieder ein Anlass dieser Grösse organisiert werden konnte, freut die Schule Widen. Die junge Arbeitsgruppe, welche die «Schuelchilbi» organisiert hat, ist erleichtert, dass alles reibungslos geklappt hat und die Kinderaugen während des ganzen Morgens leuchteten. Die Lehrerinnen Miriam Hitz, Luisa Huber und Anouk Marti waren monatelang mit der Organisation beschäftigt. «Wenn man sieht, wie gross die Freude bei den Kindern ist, hat sich der Aufwand definitiv gelohnt», schwärmt Marti. Nicht nur das Lehrerteam fand den Anlass gelungen. Auch die Eltern, die dazugestossen sind, waren begeistert vom grossen Angebot.
Für jeden etwas dabei
«Es war wohl für jeden etwas dabei», erzählt eine Besucherin. Tatsächlich mangelte es nicht an Attraktionen: Vom Gummibären-Orakel, dem Schminkstudio über das traditionelle Sackhüpfen und Büchsenwerfen bis hin zu «Bullriding» gab es alles, was Kinderherzen höherschlagen lässt. Dieses grosse Angebot war allerdings nur dank weiteren helfenden Händen möglich. Die Schule ist dankbar, dass sich immer wieder Eltern bereit erklären, bei solchen Anlässen mitzuhelfen.
Kürbissuppe und Zaubertrank
Ebenfalls im Helferteam waren neben Eltern auch einige Frauen vom «Meeting Point», einem wöchentlichen Deutsch-Treffpunkt. Lucia Gregori, Lehrerin und Mitarbeiterin des «Meeting Points», konnte die Frauen für die Mitarbeit an der Schuelchilbi motivieren. «Für die Integration sind Anlässe, bei denen sie miteinbezogen werden, perfekt.» Erst am Mittag, als es draussen Kürbissuppe und «Zaubertrank» gab, kehrte etwas Ruhe in den Schulhäusern ein. Während einige Kinder sichtlich erschöpft vom aufregenden Morgen den Heimweg antraten, sassen andere noch gemeinsam mit ihren Eltern und Freunden beim Mittagessen und erzählten vom aufregenden Morgen. «Es war so cool. Können wir bitte bald wieder Schuelchilbi haben?» --aca