Begegnungen feiern
14.06.2022 Mutschellen10 Jahre «Frieda»: Eine wertvolle Begegnungsstätte für Jung und Alt
Vor genau 10 Jahren eröffnete die Freizeitanlage Riedacher (kurz: Frieda). Zum Jubiläum gab es einen Tag voll Spiel, Spass und Aktivitäten für die Jüngsten. Und ...
10 Jahre «Frieda»: Eine wertvolle Begegnungsstätte für Jung und Alt
Vor genau 10 Jahren eröffnete die Freizeitanlage Riedacher (kurz: Frieda). Zum Jubiläum gab es einen Tag voll Spiel, Spass und Aktivitäten für die Jüngsten. Und natürlich durfte das gemütliche Beisammensein nicht fehlen.
Celeste Blanc
Im Mai 2012 feierten die Berikerinnen und Beriker die Einweihung der Freizeitanlage Riedacher. «Damals hat es im wahrsten Sinne des Wortes aber nur einmal geregnet», blickt Otto Eggimann, ehemaliger Gemeinderat und in der Betriebskommission der «Frieda», bei seiner Begrüssungsrede lachend zurück. Damals hätte man ein Zelt aufstellen müssen, damit der Pfarrer die Segnung des Platzes trocken vornehmen konnte. Verlegt werden musste die Feier ins Berikerhus.
Das war heuer zum Glück anders. Zwar wurde auch ein Zelt gestellt – diesmal «regnete» es aber aus dem Zelt erfrischenden Fissel, der abkühlte. Und dieses wurde von den Anwesenden, Eltern wie auch Kindern, an der Jubiläumsfeier rege genutzt. Petrus meinte es gut an diesem schönen Tag. Nebst dem sommerlichen Wetter trug auch das vielseitige Programm dazu bei, dass über den Tag verteilt etwa 400 Personen ihren Weg auf die «Frieda» fanden.
«Es sind viele Bewohner aus Berikon gekommen, haben sich getroffen und haben den Tag zusammen genossen. Für mich war es ein rundum gelungenes Fest», resümiert Gemeinderätin Petra Oggenfuss. Gemeinsam mit dem ehemaligen Gemeinderat Otto Eggimann, Präsidentin der Betriebskommission Gaby Ataman, André Koller (Leiter Hausdienst) und Platzwart Karl Jenni organisierte sie die Jubiläumsfeier.
Wichtiger Platz der Begegnungen
Zum Geburtstag der Freizeitanlage warteten die Organisatoren des Festes mit zahlreichen Attraktionen auf. Ein Highlight war der von Jubla, Jugi und Ludothek vorbereitete Parcours mit insgesamt acht Posten, bei denen die Kinder vom Bobby-Car-Fahren, Verkleiden, Malen, Basteln, Armbändeli-Knüpfen bis hin zum Gesichterschminken einiges zu erleben hatten. Dem folgte am Nachmittag ein Orientierungslauf, an dem die Jüngsten in 10er-Gruppen ihren Orientierungssinn unter Beweis stellen konnten. Wer seine Posten erledigt hatte, der gönnte sich eine Partie Volleyball auf dem Beach-Volleyball-Feld. Für das leibliche Wohl sorgte die Männerriege. Hier kehrten die Erwachsenen ein, um bei Grillade und Musik im Schatten zu verweilen.
Dass das 10-jährige Bestehen der «Frieda» im grossen Rahmen gefeiert wurde, geht darauf zurück, dass der Gemeinderat Berikon die «Frieda» für das Dorfleben sehr schätzt. «Der Spielplatz ist ein Ort der Begegnung und wird rege benutzt. Es ist dem Gemeinderat wichtig, dass die Gemeinde lebt und dass sich die Bewohner begegnen können», so Oggenfuss.
Auch Otto Eggimann war es ein Anliegen, den Erfolg der Freizeitanlage zu feiern. «Als an der Sommergemeinde 2009 ein Kredit für die Realisierung des Projekts vorgelegt wurde, gab es auch kritische Stimmen», so Eggimann. Mit der Feier wollte man zeigen, dass sich die damaligen Investitionen gelohnt haben. «Wir konnten über die Jahre feststellen, dass sich der Spielplatz grosser Beliebtheit erfreut.»
Erfolg durch gemeinsames Anpacken
Nicht nur bei Familien, auch Erwachsene finden ihren Weg zur «Frieda». Dass man auf der Freizeitanlage auch Volleyball spielen und grillieren kann, macht die «Frieda» auch bei jungen Leuten beliebt. Deshalb erhielt der Platz für sein Jubiläum einen neuen Holztisch mit Bank, der weitere Begegnungen und gemeinsame Momente ermöglichen soll.
Für die Organisatoren war das Jubiläumsfest eine gelungene Sache. Dabei haben die Vereine einen wichtigen Beitrag zum Erfolg geleistet. «Ohne das Engagement von Jubla, Jugi, Ludothek und Männerriege wäre der Tag nicht möglich gewesen. Für die Organisation des Festes brauchte es eine gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und der Betriebskommission der ‹Frieda›», lobt Petra Oggenfuss die Organisation.




