Tanzen im Regen
10.05.2022 Mutschellen«Tanz, Trank und Trompeten» war gut besucht
Alt und Jung, aus der Region oder von weiter her: Rund 800 Gäste fanden ihren Weg an das Festival in Berikon.
Das regnerische Wetter tat der guten Stimmung keinen Abbruch: Die Besucherinnen und ...
«Tanz, Trank und Trompeten» war gut besucht
Alt und Jung, aus der Region oder von weiter her: Rund 800 Gäste fanden ihren Weg an das Festival in Berikon.
Das regnerische Wetter tat der guten Stimmung keinen Abbruch: Die Besucherinnen und Besucher genossen sichtlich am Freitag rockige Gitarrenriffs und schwangen am Samstagnachmittag zur elektronischen Musik das Tanzbein. Damit hat das «Tanz, Trank und Trompeten»-Festival erfolgreich die regionale Festivalsaison eröffnet. Die Organisatoren sind jetzt schon motiviert, dieses auch im kommenden Jahr durchzuführen. --cbl
Regionale Festivalsaison gestartet
Viele Musikbegeisterte fanden ihren Weg ans «Tanz, Trank und Trompeten» in Berikon
Gute Musik und ein gediegenes Festivalambiente wurden an der zweiten Durchführung des «Tanz, Trank und Trompeten» geboten. Die Organisatoren freuen sich über ein gelungenes Festival.
Celeste Blanc
Rockige Gitarren, Musikklassiker aus den vergangenen Dekaden und wummernde Bässe – an der zweiten Ausführung des «Tanz, Trank und Trompeten» wurde den Besucherinnen und Besuchern reichlich Musik geboten. Dabei verwandelte sich die My Swiss Farm in Berikon zum kleinen, überschaubaren, aber äusserst feinen Festivalgelände. Die vier Organisatoren David Meier, Olivier Magnin, Thomas Keller und Thomas Hafner ziehen positives Fazit. «Es ist trotz dem regnerischen Wetter viel besser gelaufen als erwartet», so Olivier Magnin und David Meier. «Was uns besonders freut, ist, dass wir am Tag der offenen Tür viele Interessierte begrüssen durften.» Ihnen habe vor allem «die bunte Mischung» an Gästen gefallen, die an beiden Festivaltagen auf dem Gelände anzutreffen waren. «Jung und Alt hat den Weg zu uns gefunden. Das zeigt uns, dass sich die breite Bevölkerung interessierte und schauen wollte, was wir auf die Beine gestellt haben.»
Zusammen «die Sau» rauslassen
Los ging es am Freitag mit einem Tag der offenen Tür. Mit dem Gratiseintritt öffneten die Organisatoren das Festival für jedermann und -frau. «Der Freitag war spannend für all jene, die mal einen Blick in unser Festival werfen wollten», so Meier. Rund 200 Leute fanden trotz Regen ihren Weg auf die My Swiss Farm, wo mit rockiger Musik ins Wochenende gestartet wurde. Musikalischen Auftakt bot die Bremgarter alternative Bluesrockband «Harrys Basement», die wegen des unbeständigen Wetters in der grossen überdachten Scheune spielte. Von düsteren Gitarrenriffs mit eingängigen Songtexten von Sänger Niel Magnin bis hin zu träumerischen Takten, die von der starken Stimme der Sängerin Leandra Huber untermalt wurden, bot die Band nebst bluesigem Sound auch Lieder, die zum Tanzen bewegten.
Während der Regen pausierte, genossen die Gäste bei der einmaligen Aussicht auf Berikon und die Region gute Gesellschaft auf der Sunset Lounge. Oder die Show von Feuerspuckern, die ihr beeindruckendes Können zeigten. «Wir alle haben beschissene zwei Jahre hinter uns – es ist schön, dass wir alle hier sein und die Sau rauslassen können», so Sänger Neil Magnin, was die Zuhörerinnen und Zuhörer mit lautem Gejubel bestätigten.
Gleich ausgelassen ging es mit DJ Yessay weiter, der die Musikhits der vergangenen Jahre auf legte und so den einen oder anderen Tanzfreudigen aufs Parkett zu holen vermochte.
Grosses Familientreffen
Knapp 600 Liebhaberinnen und Liebhaber elektronischer Musik pilgerten am Samstagnachmittag zum Daydance auf den abgelegenen Hof. Mit Tompaul und Headliner DJ Khainz wurde Techno vom Feinsten geboten. Die einzelnen Regenschauer konnten der Stimmung nichts anhaben. Im Gegenteil: Durch die Bühne in der überdachten Scheune wurde diese zur grossen Tanzfläche. «Die Stimmung war friedlich und ausgelassen. Die Halle füllte sich und war bis zum Schluss voll. Es hat richtig gekocht», so Meier. Um 22 Uhr war das Festival beendet. Wer noch nicht nach Hause wollte, der konnte noch ins «Meraki» in Bremgarten an die After-Party weiterziehen.
«Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten», resümieren Magnin und Meier. Unter den Besucherinnen und Besuchern seien auch viele der ehemaligen regionalen Festivals wie Zamba Loca oder Open Eye anwesend gewesen. «Das hat uns natürlich sehr gefreut. In dieser Hinsicht war es fast schon ein ‹Familientreffen›», lachen die beiden.
Die Organisatoren schauen auf ein gelungenes Festival zurück. Vor allem das Feedback motiviert sie, das Festival weiterzuziehen und im nächsten Jahr eine neue Auf lage durchzuführen. «Dass wir von der Gemeinde Berikon wie auch von zahlreichen Helferinnen und Helfern unterstützt wurden, zeigt uns den Rückhalt. Es zeigte auch, dass das Konzept der Organisatoren funktionierte. Auf dem können wir weiter aufbauen», so Olivier Magnin.





