Neues Tenue zum Geburtstag
Was am 1. September 2005 von vier Musikanten aus Berikon als Gag ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einer soliden Blaskapelle für leichte Unterhaltungsmusik entwickelt und erfreut sich grosser Beliebtheit.
In einer ...
Neues Tenue zum Geburtstag
Was am 1. September 2005 von vier Musikanten aus Berikon als Gag ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einer soliden Blaskapelle für leichte Unterhaltungsmusik entwickelt und erfreut sich grosser Beliebtheit.
In einer Wandergruppe stellte sich heraus, dass sich unter den Teilnehmenden vier begeisterte Musikanten befanden, die als Quartett spielfähig sein müssten. Als Gag vereinbarten die vier, heimlich ihre Instrumente mitzunehmen und sie als Überraschung an irgendeinem Tag der Wanderwoche während eines Halts bei einer Alphütte hervorzuholen und einige Stücke zum Besten zu geben.
So wurden Noten beschafft und eingeübt. Weil auch der «Tiger Rag» darunter figurierte, gab man der Formation den Namen Tiger Quartett. Schnell wurden vier Leibchen bedruckt, um wenigsten optisch zu präsentieren, falls es akustisch nicht gelingen sollte. Am 1. September 2005 wurde anlässlich einer Probe das «Tiger Quartett» offiziell gegründet. Standesgemäss hielt man diesen feierlichen Akt urkundlich fest.
Grosses Repertoire
Nach der ersten Feuertaufe anlässlich der Wanderwoche wurde regelmässig geprobt, das Repertoire erweitert und das Quartett mit einem Schlagzeuger aufgestockt. Viele Auftritte folgten, in der Nähe, aber auch im Ausland. Um der Besetzung gerecht zu werden, wurde der Name alsbald in «Tiger Band» geändert.
Inzwischen erweiterte sich das Repertoire auf gut 150 Nummern: von populären Schweizer Weisen und Evergreens über volkstümliche Lieder und Schlager bis hin zu den Favoriten aus der böhmisch-mährischen Musikwelt. Mit diesen beliebten Musikstücken erreichte die «Tiger Band» grosse Beliebtheit.
Dank der Grosszügigkeit von Peter Bärtschi aus Oberwil-Lieli erhielt die «Tiger Band» ein neues Tenue. Nebst dem Schriftzug «Tiger Band» prangen auf Gilet und Hemd auch die Wappen von Oberwil und Lieli, um dem Anliegen Bärtschis gerecht zu werden, beide Wappen einer breiten Öffentlichkeit präsent zu halten. --zg