Bunter Fasnachtsumzug trotzt Coronavirus
Mehr Wagen und mehr Kinder als üblich nahmen am Umzug in Widen teil. Das Publikum am Strassenrand hats gefreut.
Vincenz Brunner
Das närrische Treiben in Widen liess sich auch ...
Bunter Fasnachtsumzug trotzt Coronavirus
Mehr Wagen und mehr Kinder als üblich nahmen am Umzug in Widen teil. Das Publikum am Strassenrand hats gefreut.
Vincenz Brunner
Das närrische Treiben in Widen liess sich auch durch das Virus nicht aufhalten. Es fand zwar unter Auflagen statt: Kranke und Menschen aus den stark betroffenen Gebieten durften nicht teilnehmen, man setzte auf die Eigenverantwortung. «Es kamen trotzdem viele Leute an den Umzug, das hat uns gefreut», erklärte Evelyn Schaller vom OK Dorffasnacht. Es habe einerseits Absagen wegen des Virus gegeben, andererseits hätten sich auch Gruppen gemeldet, deren Umzug kurzfristig abgesagt wurde.
Die grossen und kleinen Närrinnen und Narren indes liessen sich ihren Spass nicht nehmen. Schon gar nicht die Gugge Gyre-Sümpfer, die den Umzug anführte. Neben verschiedenen Wagengruppen wie den Übernäbelguckern Bellikon oder den Chuestallfägern aus Widen stachen vor allem die zahlreichen Kindergruppen ins Auge. Die Gruppe des Kinderbastelns hatte sich in eine kleine Horde von Fred Feuersteins verwandelt und zog ihre goldenen Keulen schwingend durch das Dorf. Die Familiengruppe und Berikon hatte gar das legendäre Fahrzeug der Flintstones nachgebaut.
Mammut und Neandertaler
Als kleine Neandertaler trat die Gruppe Kinderturnen und Waldspielgruppe auf. Die Kindergruppe Rudolfstetten war gleich mit zwei Gruppen vertreten. Zum einen mit dem Motto «Stone-Age-Gang», zum anderen, ganz auf die Süssigkeiten fokussiert, mit dem Motto «Mir händ Hunger». In Acht nehmen musste man sich vor der Familiengruppe Remetschwil: Ihr Motto war «Mammutburger». Mit leerem Bauch allerdings ging niemand nach Hause: Nach dem Umzug gab es für alle Beteiligten einen Hotdog.