Stankovic bringt Ruhe
18.02.2020 HandballHandball, 2. Liga: Birseck – Mutschellen 25:30 (11:17)
Mit dem Gastspiel bei Birseck haben die Mutscheller Handballer nun auch mit dem letzten Gegner der Gruppe erstmals die Klingen gekreuzt. Die Freiämter erledigten die Pfiichtaufgabe beim ...
Handball, 2. Liga: Birseck – Mutschellen 25:30 (11:17)
Mit dem Gastspiel bei Birseck haben die Mutscheller Handballer nun auch mit dem letzten Gegner der Gruppe erstmals die Klingen gekreuzt. Die Freiämter erledigten die Pfiichtaufgabe beim Tabellenzehnten und gewannen 25:30.
Ohne den erkrankten Kreisläufer Pascal Baur und Wirbelwind Walber Miranda, der aus persönlichen Gründen fehlte, dafür erstmals mit Neuzugang Boris Stankovic, traten die Mutscheller Handballer zum ersten Mal gegen Birseck an. Die Spielgemeinschaft aus dem Basellandschaftlichen war der letzte unbekannte Gegner der diesjährigen Meisterschaft. Gegen alle anderen Teams der Gruppe hatten die Freiämter bereits gespielt, teilweise sogar schon zweimal. Nun kommt es innert einer Woche gleich zu zwei Duellen mit den Birstalern. Am letzten Samstag spielten die Mutscheller auswärts, am kommenden Wochenende kommt es zum Rückspiel in der heimischen Burkertsmatt.
Stankovic eine klare Verstärkung
In der 14. Minute trat Neuzugang Boris Stankovic bei seinem Debüt für den HC Mutschellen erstmals als Torschütze in Erscheinung und eine Minute später doppelte der Serbe nach. Zwar merkte man dem Routinier die fehlende Spielpraxis noch an, die Automatismen mit seinen neuen Mitspielern müssen sich erst noch einschleifen. Doch gerade nach den kurzfristigen Ausfällen von Miranda und Baur sind die Mutscheller auf zusätzliche Varianten angewiesen. Und zu einer solchen Verstärkung wurde Stankovic bereits in der ersten Halbzeit. Bis zum Seitenwechsel trug der Neuzugang vier Treffer bei und beflügelte damit auch seine Mitspieler. Nach einer ausgeglichenen Startphase übernahmen die Freiämter zusehends das Zepter, lagen fünf Minuten vor der Pause erstmals mit fünf Toren Differenz in Front und bauten die Führung in der verbleibenden Zeit bis auf 11:17 aus.
Den Vorsprung verwaltet
Nach dem Seitenwechsel duellierten sich die beiden Mannschaften resultatmässig – lediglich auf die zweite Halbzeit bezogen – auf Augenhöhe. Die Gastgeber, die vor der Partie als Tabellenzehnte bereits vier Punkte Rückstand auf den Strich aufwiesen, nutzten die Freiräume in der Abwehr der Besucher besser aus und kamen genauso zu ihren Toren wie die Freiämter bei ihren Angriffen. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit konnten die Mutscheller den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen. Fabian Schelbert schloss einen Gegenstoss zum 17:25 ab. Grösser wurde die Differenz nicht mehr. In der letzten Viertelstunde konnten die Baselbieter den Rückstand etwas verkleinern, näher als bis auf fünf Tore kamen sie aber nicht mehr. So behielten die Freiämter Handballer am Ende mit 25:30 die Oberhand.
«Die zwei Punkte sind das Beste des Spiels»
Mutschellen-Trainer Stefan Konkol zieht nach dem Spiel Bilanz: «Wir wussten, dass die Birsecker ein unangenehmer, aufsässiger Gegner mit teilweise unkonventionellem Handball sein werden. Für mich sind die beiden Punkte das Beste, das wir aus dem Spiel mitnehmen. Das Fehlen von Pascal Baur und Walber Miranda hat man gespürt, das Debüt von Boris Stankovic hat uns aber Alternativen geboten. Jetzt müssen sich in den kommenden Trainings die Automatismen weiter verfeinern.»
Bereits am kommenden Samstag stehen sich die beiden Mannschaften erneut gegenüber. Zuschauermässig wird die Partie in der Widener Burkertsmatt mit grosser Wahrscheinlichkeit eine völlig andere Angelegenheit werden. Waren am letzten Wochenende gerade einmal 15 Zuschauer in der Halle und davon zehn Mutscheller Supporter, so dürfte am Samstag eine andere Stimmung in der Halle herrschen. --ch

