Eine Stadt im Adventszauber
10.12.2019 BremgartenDer 25. Christchindli-Märt Bremgarten bot viele Höhepunkten
Über 100 000 Besucherinnen und Besucher genossen auch dieses Mal die adventliche Stimmung in der Altstadt von Bremgarten. Die Organisatoren sind vollauf zufrieden. ...
Der 25. Christchindli-Märt Bremgarten bot viele Höhepunkten
Über 100 000 Besucherinnen und Besucher genossen auch dieses Mal die adventliche Stimmung in der Altstadt von Bremgarten. Die Organisatoren sind vollauf zufrieden.
André Widmer
Glühwein- , Crêpe- und Chnoblibrotduft, viele fröhliche und zufriedene Gesichter. Und eine adventliche Stimmung mit vielen kulturellen Höhepunkten: Der 25. Christchindli-Märt Bremgarten hat gehalten, was sich Besucher und Organisatoren gewünscht haben. Egal, aus welcher Himmelsrichtung man sich Bremgarten näherte: Die Stadt erstrahlte im Lichtermeer.
Sogar das Wetter spielte im Vergleich zum Vorjahr mit. Ausser ein paar vereinzelten Tropfen blieb die Stadt während des Marktbetriebes von Regen verschont. Marktchef Walter Friedli wollte sich zwar nicht zu stark auf die Äste hinauswagen mit der Schätzung der Besucherzahl. Doch die im Voraus erwartete Zahl von 100 000 dürften allemal erreicht worden sein. Rekordverdächtig wars auf jeden Fall.
Rund 6500 Liter Glühwein verkauft
Besonders die etwas kühleren Temperaturen am Donnerstag und Freitag kurbelten bereits zu Beginn den Absatz beim traditionellen Glühweinverkauf an. Und der ist guter Gradmesser: Im Vergleich zum Vorjahr haben allein die Organisatoten des Vereins Christchindli-Märt an ihren Ständen 6500 Liter Glühwein verkauft. Das ist rund ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Die golden verzierten Jubiläumstassen und die Plaketten waren bereits am Samstag ausverkauft. «Gewaltig. Sowas haben wir noch nie erlebt», bilanzierte Ursula Lightowler, die Präsidentin des Vereins Christchindli-Märt Bremgarten. Zufrieden durfte die Organisationschefin auch die positiven Reaktionen der Standbetreiber entgegennehmen. «Die Marktfahrer waren wirklich happy.» Die Besucherinnen und Besucher strömten nicht nur aus der Schweiz, sondern auch aus dem Ausland herbei. Gut 110 Cars wurden gezählt.
Ein stimmungsvolles Jubiläum
Der 25. Christchindli-Märt war auch ein Markt der Sinne
Betörend. Für Auge, Nase, Ohren und Gaumen. Den rund 100 000 Besucherinnen und Besuchern wurde in Bremgarten einiges geboten.
Audré Widmer
Der Christchindli-Märt ist eben nicht nur ein etwas aufgepeppter Markt zu adventlicher Zeit. Er ist viel mehr. Er ist ein Markt der Sinne. Denn da ist die weihnachtliche Stimmung: das Lichtermeer, die schön dekorierten Bäume und die Weihnachtsbeleuchtung. Viele Stände waren zudem nicht nur adventsmässig geschmückt, sondern boten auch ein entsprechendes Sortiment an. So hatte ein Stand auf dem Schellenhausplatz Guetzliausstechformen in diversen Variationen im Angebot, andere wiederum Weihnachtsbaumkugeln. Oder weitere Dekorationsmaterialen für die adventliche Zeit. Und da ist der Duft: Glühwein und Crêpe, Punsch und Baumstriezel, Anis und Lebkuchen und für die etwas weniger Empfindlichen auch Chnoblibrot. Oder für den Gaumen: Marroni, Bratwürste und Kartoffelsalat, Apfelchüechli und Älplermagronen.
Kultur pur – aus der Region
Die vielen fröhlichen und zufriedenen Gesichter könnten vielleicht auch etwas mit dem reichhaltigen Angebot für die Ohren und damit für die Emotionen zu tun haben. Auf Plätzen und Gassen der Altstadt musizierte die Heilsarmee, gut hörbar auch die Turmbläser Villmergen. Einen Vorgeschmack auf das im nächsten Jahr stattfindende Eidgenössische Scheller- und Trychler-Treffen gaben zudem die Trychler Rottenschwil. Das kulturelle Angebot, ein grosses Anliegen von Ursula Lightowler, der bis in diesem Jahr amtierenden Präsidentin des Vereins Christchindli-Märt Bremgarten, hatte ihr Epizentrum insbesondere im Kellertheater (das Zeughaus wird renoviert). Mehr als eine Formation hatte dabei quasi ein Heimspiel, da aus dem Freiamt stammend. So wie die Merry-Sisters, die im proppenvollen Saal nicht nur für musikalische Unterhaltung sorgten, sondern auch eine Prise Schalk mitlieferten. In der Märtchile wiederum traten unter anderem der Wirtechor Bremgarten, Open Mind und der Jugendchor Kelleramt, aber auch die Crazy Hoppers auf. Erstmals und womöglich nicht das letzte Mal war auch das Eisfeld beim Klösterli ein integraler Bestandteil des Christchindli-Märts, wobei dieses Angebot inklu sive Iisfäld-Stübli noch bis am 22. Dezember steht. Hier wagten sich insbesondere die Kinder aufs Eis. Apropos Kinder: Auch sie kamen nicht zu kurz. Das Ponyreiten beim Restaurant Adler oder der Blick auf die Ziegen auf dem Obertorplatz fehlten ebenso wenig wie die Märchenstunden im Adventshüsli.
Rund ein Fünftel mehr Glühwein
Der Christchindli-Märt hat gehalten, was sich Besucher und Organisatoren gewünscht haben. Sogar das Wetter spielte im Vergleich zum Vorjahr mit. Ausser ein paar vereinzelten Tropfen blieb die Stadt während des Marktbetriebes von Regen verschont. Die im Voraus erwartete Zahl von 100 000 dürfte allemal erreicht worden sein. Allein die Organisatoren des Vereins Christchindli-Märt an ihren Ständen haben 6500 Liter Glühwein verkauft. Das ist rund ein Fünftel mehr als im Vorjahr.


















