Geübt und gesegnet
22.10.2019 BremgartenHauptübung der Feuerwehr Stadt Bremgarten
Zahlreiche Gäste beobachteten genau, was die Feuerwehrleute an ihrer Hauptübung in Hermetschwil-Staffeln genau taten. Denn ein grosser Brand mit Rauchentwicklung wüte - te gemäss Alarmmeldung. Danach konnte das neue ...
Hauptübung der Feuerwehr Stadt Bremgarten
Zahlreiche Gäste beobachteten genau, was die Feuerwehrleute an ihrer Hauptübung in Hermetschwil-Staffeln genau taten. Denn ein grosser Brand mit Rauchentwicklung wüte - te gemäss Alarmmeldung. Danach konnte das neue Mehrzweckfahrzeug eingeweiht werden – mit Segnung. Zum Abschluss der Hauptübung durfte Thomas Burger Mitglieder seines Teams ehren. Auch Beförderungen gab es. --red
Feuerwehrleute sind das Herz
Hauptübung der Feuerwehr Stadt Bremgarten in Hermetschwil-Staffeln
Zahlreiche Gäste beobachteten genau, was die Feuerwehrleute an ihrer Übung tun. Danach konnte das neue Mehrzweckfahrzeug eingeweiht werden.
Vincenz Brunner
Grosser Brand mit Rauchentwicklung, so hiess es in der Alarmmeldung. Ein Heuballen war auf einem Anhänger in Brand geraten. Die starke Rauchentwicklung hatte auch Auswirkungen auf die Bewohner des nahe gelegenen Hauses, da die Fenster offen waren. Als Erstes war Silvan Keusch am Platz und amtete deshalb als Einsatzleiter. Nachdem er alle sicherheitsrelevanten Aspekte behandelt hatte, konnte sein Team zur Rettung schreiten.
Beim Anhänger und im Haus gab es Verletzte. Nach ihrer fachmännischen Bergung wurden sie ins Verwundetennest gebracht. Danach konnte mit dem Löschen des Heuballens begonnen werden. «Es war eine perfekt vorbereitete Übung. Am schwierigsten war, nicht von Anfang an genügend Leute zu haben. Da muss man entscheiden, wie man das Personal einsetzt. Wegen des schlechten Hydrantensystems mussten wir eine rund 600 Meter lange Leitung zur Reuss ziehen. Dadurch war das Einsatzgebiet relativ gross», erklärte Einsatzleiter Silvan Keusch die speziellen Herausforderungen.
Gute Leitung
Gemäss der Einsatzbesprechung hat er die Übung gut geleitet. Der Einsatzleiter habe die Verantwortungsbereiche gut definiert und jederzeit die Ruhe bewahrt. Seine Kommandos hätten etwas lauter sein dürfen, wurde festgehalten. Auch der Rest seines Teams kam bei der Besprechung gut weg. Kommandant Thomas Burger bedankte sich bei allen Beteiligten. «Es war ein strenges und unfallfreies Feuerwehrjahr mit vielen grossen und kleinen Anlässen. Deshalb haben wir eine etwas kleinere Übung gemacht», hielt er fest.
Eine Kaffeemaschine obendrauf
Danach konnte zur Einweihung und Segnung des neuen Mehrzweckfahrzeugs geschritten werden. Da Kommandant Thomas Burger einst scherzte, dass dem neuen Fahrzeug eigentlich nur eine Kaffeemaschine fehle, wurde er von Claudia Brändle, Geschäftsführerin der Firma Brändle, die den Wagen feuerwehrtauglich ausgebaut hat, mit einer ebensolchen beschenkt. Dass das Fahrzeug auch alles kann, was es soll, und günstig eingekauft wurde, war das Verdienst der Beschaffungskommission, bestehend aus Claude Bourquin, Daniel Stutz, Martin Amrein und Thomas Burger.
Auch Beförderungen
Corinne Dobler von der reformierten und Georg Umbricht von der katholischen Kirche waren für die Segnung zuständig. «Das Fahrzeug wird euch unterstützen, das Herz der Feuerwehr sind aber die Männer und Frauen, die ihre Zeit geben und die ständig einsatzbereit sind», lobte Georg Umbricht. Auch der Stadtammann sprach ein paar Worte, allerdings nicht zum Publikum: «Ich hoffe, du hast möglichst wenige Ernstfalleinsätze», gab Raymond Tellenbach dem Fahrzeug mit auf den Weg.
Zum Abschluss der Hauptübung durfte Thomas Burger Mitglieder seines Teams ehren. Donat Schöllhammer, Thomas Tardy und Benjamin Blasnig wurden für 10 Jahre Feuerwehr ausgezeichnet. Sogar auf 20 Jahre brachten es Thomas Hartmeier und Marc Dellsperger. Aussergewöhnliche 30 Jahre bei der Feuerwehr aktiv sind Stefan Stöckli und Philip Müller. «Sie sind beide aus der Verkehrsgruppe und in Bremgarten aufgewachsen. Wir sind froh, Leute mit so viel Erfahrung zu haben», freute sich der Kommandant. Stefan Stöckli wurde deshalb zum Gefreiten befördert. Ebenfalls befördert wurden Dave Huegelet zum Wachtmeister, Yves Stöckli zum Korporal sowie Valentin Lätt und Silvan Keusch zum Offizier.



