Den Vorbildern nacheifern
11.10.2019 MutschellenBurkertsmatt: 76 Kinder verbrachten vier Tage im Handballcamp
Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis vierzehn Jahren lernten diese Woche das Handballspiel näher kennen. Am Dienstag besuchte Nationalspieler Adrian Blättler das ...
Burkertsmatt: 76 Kinder verbrachten vier Tage im Handballcamp
Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis vierzehn Jahren lernten diese Woche das Handballspiel näher kennen. Am Dienstag besuchte Nationalspieler Adrian Blättler das Camp.
Erika Obrist
Auch im Sand der beiden Beachvolleyballfelder auf der Burkertsmatt lässt sich vortrefflich Handball spielen. Buben spielen gegen Buben, Mädchen gegen Mädchen. «Gut gemacht», tönt es vom Spielfeldrand her. Aufmunternde Worte, wenn der Ball einmal nicht gefangen werden konnte.
Drinnen in der Halle wird mithilfe des Minitramps der Sprungwurf trainiert. «Die Kinder lieben das», sagt Simone Kappeler. Sie ist verantwortlich für das Handballcamp, das von Montag bis gestern Donnerstag auf der Burkertsmatt durchgeführt wurde. Mit ihr im OK sind Stefanie Steger, Alex Milosevic, Stefan Konkol, Jochen Külling, Christian Bohnenblust und Sabrina Wetli.
Auch Spieler der ersten Mannschaft mit dabei
«76 Kinder nehmen am Camp teil, zwölf mehr als bei der Premiere im letzten Jahr», weiss Simone Kappeler. Etwas mehr Knaben als Mädchen. «Die meisten von ihnen kennen diesen Sport schon. Es sind aber auch elf Kinder dabei, die in keinem Verein mitmachen.»
Die 16 Trainerinnen und Trainer, welche die Kinder anleiten, kommen aus dem eigenen Verein. Einige haben extra Ferien genommen fürs Camp. Auch Spieler der ersten Mannschaft sind dabei. «Das sind die Vorbilder der Kinder; ihnen eifern sie nach», so Simone Kappeler.
Die Kinder werden in vier Gruppen unterrichtet, aufgeteilt nach Alter und Können. Neben Technik und Spiel steht auch ein Athletiktraining auf dem Programm mit Lauf- und Sprungtechnik sowie Koordination. Dazu wird viel Abwechslung geboten mit einem Orientierungslauf, Spielen im Sand, Yoga und polysportiven Spieler. «Wir möchten in dieser Woche die Jungen fördern und bei ihnen das Interesse am Handball fördern», nennen Stefanie Steger und Simone Kappeler das Ziel des Camps. Und eine Ferienbeschäftigung. Ganz wichtig: Spass und Freude sollen die Kinder haben.
28 Leute im Einsatz
Für die Mittagsverpflegung sorgte das Team des Burki-Bistros. Gekocht wurden einfache Menüs, die meist allen Kindern schmecken. Dazu gab es zum Znüni und Zvieri frisches Obst, gerüstet von Freiwilligen. «Insgesamt sind an den vier Tagen 28 Leute für die Kinder und Jugendlichen im Einsatz.
Grosses Turnier zum Schluss
Als Überraschungsgast tauchte am Dienstagnachmittag Nationalspieler Adrian Blättler vom HC Kriens auf. Er spiele seit seinem zehnten Altersjahr Handball bei Kriens. Er kämpfe um einen Platz in der Nationalmannschaft und er möchte an der Europameisterschaft im nächsten Jahr teilnehmen können, verriet er den Kindern. Danach gab er unermüdlich Autogramme. Für den Mittwoch war eine Spielerin des LK Zug angekündigt. Ein weiterer Höhepunkt war am Abschlusstag gestern das grosse Turnier, das ausgetragen wurde.
«Es läuft alles wie am Schnürchen», versicherten Simone Kappeler und Stefanie Steger, «weil wir ein eingespieltes Team sind und weil wir auf die Mithilfe der Vereinsmitglieder zählen können.» Sie freuten sich, dass die Kinder ihren Spass hatten.



