Das Aromat auf dem Ei
05.07.2019 MutschellenAbschlussfeier der Bezirksschule Mutschellen mit viel Musik
Abschied nehmen hiess es vorgestern für die Jugendlichen der drei dritten Bez-Klassen. Sie taten das mit einer Oscarverleihung, einem Quiz und Erinnerungen an besondere ...
Abschlussfeier der Bezirksschule Mutschellen mit viel Musik
Abschied nehmen hiess es vorgestern für die Jugendlichen der drei dritten Bez-Klassen. Sie taten das mit einer Oscarverleihung, einem Quiz und Erinnerungen an besondere Momente.
Erika Obrist
Die Stargäste, wie Schulleiter Louis Isenmann die Austretenden bei der Schlussfeier nannte, sassen in den vorderen Reihen der Aula. Stars waren sie insofern, da ihnen die ganze Aufmerksamkeit der Besucherinnen und Besucher galt: Weil es ihr letzter obligatorischer Schultag war und weil sie ihren Teil zur Abschlussfeier beitrugen.
Für die Eltern sei dies sicher ein Moment des Stolzes, weil ihr Kind die obligatorische Schulzeit erfolgreich hinter sich gebracht hat. «Und weil die Eltern sich wohl bewusst geworden sind, dass ihre Kinder nun gross geworden sind», so Isenmann weiter.
Die Feier wurde musikalisch umrahmt vom Popchor der Kreisschule. Einmal trat der Chor solo auf, einmal mit Instrumentalbegleitung, einmal mit der Schülerband. Die Musikbeiträge kamen beim Publikum sehr gut an. Der grosse Beifall war verdient.
Ein Hauch von Hollywood
«Ihr wart 1a», lobte Klassenlehrerin Denise Rey ihre 3a. «Ihr seid das persönliche Aromat auf dem Ei.» Die Jugendlichen hätten reden können ohne Punkt und Komma, sie seien aber auch sehr ausdauernd gewesen. «Dazwischen waren sie ausschweifend und abschweifend», fuhr Denise Rey weiter. «An euch werde ich mich gern zurückerinnern», so ihr Fazit.
Die Klasse selber brachte einen Hauch von Hollywood in die Aula, indem sie mehrere «Oscars» verlieh: an den ruhigsten, den sportlichsten, den durchschnittlichsten oder den besten Schüler. Immer drei Nominierte durften auf die Bühne. Dann folgte der Spruch «Und der Gewinner ist». Auszeichnungen gab es auch für den Schüler mit den meisten Schnupperlehren und für die Schülerin, die am meisten Bücher gelesen hatte.
Bei der Überreichung der Zeugnisse konnten die Besucherinnen und Besucher sehen, wohin der weitere Weg die Austretenden führen wird. Sehr viele wechseln an die Kantonsoder an eine Fachmittelschule.
Nach vorne schauen
Glück, Freude und Zufriedenheit wünschte Klassenlehrerin Laura Trost ihrer 3b. Sie gab den Jugendlichen mit auf den Weg, dass sie nach vorne schauen und für jeden Tag dankbar sein sollen.
Die Klasse selber präsentierte mit kurzen Videosequenzen ein munteres Namenraten. Es galt herauszufinden, welcher Lehrer dargestellt wurde im Video oder welcher Jugendliche. Dann erzählten sie in Form von Bildern von den Höhepunkten ihrer Kreisschuljahre. Dazu zählte auch der zweimalige Gewinn am Sporttag.
Leistungsstark, fleissig, humorvoll und selbstironisch sei die 3c, sagte Klassenlehrer Oliver Schöpfer. «Auch ihr habt eine 1a verdient.» Er werde die Klasse vermissen, so Schöpfer. «Aber für euch hat es jetzt keinen Platz mehr an der Kreisschule, ihr müsst gehen.» Die Jugendlichen hielten sich vorerst nicht an diese Aufforderung. Sie blickten zurück auf die Höhepunkte an der Kreisschule. Dazu zählten selbstverständlich die Lager und Ausflüge, die Projektwochen und das gemeinsame Bräteln am Ende des Schuljahrs.
Schliesslich bedankten sich die Jugendlichen bei ihren Klassenlehrern und beschenkten sie.
Starke Leistungen
Bevor es zum Apéro ins Freie ging, zeichnete Schulleiter Louis Isenmann noch diejenigen drei Jugendlichen mit dem besten Abschlusszeugnis aus. Diesmal hatten die Schülerinnen und Schüler sehr gute Leistungen abgeliefert. Mit dem Durchschnitt von 5,4 reichte es Dylan Schmidt auf den dritten Rang. Den zweitbesten Durchschnitt mit 5,6 erreichte Elin Senn. Zuoberst aufs Treppchen schaffte es Tina Bolliger mit 5,7.



