Der Spezialist fürs DAB+-Radio
06.07.2018 AutoEs ist an der Zeit, sein Autoradio auf die DAB+-Technik umzurüsten
«Im Jahr 2021/22 wird das UKW-Netz in der Schweiz endgültig abgestellt.» Angelo Kaufmann, Chef der Robert Huber Autotechnik AG an der unteren Farnbühlstrasse 7 in Wohlen, ist ...
Es ist an der Zeit, sein Autoradio auf die DAB+-Technik umzurüsten
«Im Jahr 2021/22 wird das UKW-Netz in der Schweiz endgültig abgestellt.» Angelo Kaufmann, Chef der Robert Huber Autotechnik AG an der unteren Farnbühlstrasse 7 in Wohlen, ist dafür gut vorbereitet. «DAB+-Radio jetzt umrüsten» heisst sein Slogan.
Angelo Kaufmann weiss beeindruckend gut Bescheid. Fahrzeugelektronik, Navigation, Soundsystem und Freisprechanlagen gehören halt ohnehin zu den Kernkompetenzen des Autotechnik-Zentrums. Er baut auf langjährige Erfahrung und hält sich in Fachkursen auf der Höhe der interessanten Technik. DAB+ – digitales Radio als Signalquelle – gibt es seit 1985. Der erste Sendebetrieb erfolgte in der Schweiz 1991. So neu ist das also nicht. Dass das alte UKW-Netz 2021/22 auch hierzulande endgültig abgestellt wird, ist unter Fachleuten unverbrüchliche Tatsache. Und selbst das «Bakom» – Bundesamt für Kommunikation – rät dazu, die neue Technik DAB+ so bald wie möglich in die Autos einzubauen. Es befürchtet, dass die Leute die Umrüstung verpassen und 2021 nicht parat sind. Heute nutzen zwar schon 29 Prozent der Autofahrer das DAB+, doch wenn jetzt nicht zügig nachgerüstet wird, wird es 2021 zirka 3,5 Millionen Autos in der Schweiz ohne DAB+ geben, deren Lenker dann buchstäblich auf dem Trockenen sitzen, beziehungsweise in aller Stille durch die Gegend fahren würden.
Die Norweger habens im Schlechten vorgemacht: Als das Netz abgeschaltet wurde, was niemand so früh wahrhaben wollte, da brach pure Hektik aus. Die Schweiz ist allerdings für die neue Technologie parat. Die SRG rechnet schon heute mit einer flächigen Netzabdeckung über die ganze Schweiz von 99 Prozent, bei den Privatradios von 85 Prozent. Von den Tunnels, wo das «Astra» – Bundesamt für Strassen – zuständig ist, sind bereits hundert auf DAB+ ausgerüstet. Es gilt die vernünftige Devise: «Je grösser die Empfangsqualität, umso grösser die Akzeptanz des neuen Angebotes».
Also: Jetzt auf DAB+ umrüsten
Angelo Kaufmann und sein Team von der Robert Huber Autotechnik AG offerieren diverse Nachrüstungen: Vollintegration, klassisch: neues Radio, Teilintegration. Eine sogenannte Vollintegration – DAB+ als Signalquelle, Radio bleibt Original und auch die Bedienung erfolgt über die originale Bedieneinheit – ist die luxuriöseste Variante, da es keine sichtbare Komponenten hat, deshalb kostet sie am meisten Geld. Das geht aber nicht bei jedem Radiomodell. Die zweite Variante ist klassisch: Einbau eines gänzlich neuen Radios, mit diversen Zusatzfunktionen (Bluetooth, Handfrei, USB usw.). Das Dritte ist eine Teilintegration: Ein neues Bedienteil wird auf Wunsch des Kunden irgendwo im Auto platziert, in der Zwischenkonsole, am Armaturenbrett, beim Aschenbecher, immer in Griffnähe. Damit sind alle Funktionen einfach zu bedienen.
DAB+ hat grosse Vorteile
Ja, was die Umstellung aufs digitale Radio bringt, wäre noch zu fragen. Angelo Kaufmann kommt ins Schwärmen: Da seien bedeutend mehr Sender lückenlos empfangbar, auch die Nischensender, und alle «Lokalen» aus der Deutschschweiz, zum Beispiel «Radio Argovia» problemlos auch in Bern, die ganze SRG-Palette ohne Sendelücken über die ganze Schweiz, SRF3 – den Angelo immer drauf hat – lückenlos vom Tessin bis Genf. «Und alle in unheimlicher Qualität» versichert der Radio-Freak. «Der Empfang ist sicher», sagt er, allerdings nur, «wenn man’s richtig montiert» (da ist dann halt wieder das Fachgeschäft gefragt). Nur schon für die Einbauposition der Antenne gebe es diverse Lösungen innen und aussen, wirbt Angelo Kaufmann. «Unsere Analyse ist so aufgebaut, dass wir für jedes Budget die qualitativ optimale Lösung präsent haben.» --rts

