GLP Bezirk Muri fasste die Parolen
Die GLP Bezirk Muri traf sich zur Parolenfassung – etwa zur «Gmeind» in Muri. Dabei wurden die Geschäfte engagiert und sachlich diskutiert. Die Vorlagen zum Rechenschaftsbericht, zur Jahresrechnung, zum Baurecht der Stiftung ...
GLP Bezirk Muri fasste die Parolen
Die GLP Bezirk Muri traf sich zur Parolenfassung – etwa zur «Gmeind» in Muri. Dabei wurden die Geschäfte engagiert und sachlich diskutiert. Die Vorlagen zum Rechenschaftsbericht, zur Jahresrechnung, zum Baurecht der Stiftung St. Martin sowie zur Sanierung der Infrastruktur an der Luzernerstrasse wurden ohne Gegenstimme gutgeheissen. Die Anwesenden waren sich zudem einig, dass eine zeitgemässe ICT-Ausstattung eine wichtige Investition in die Zukunft darstellt. Ebenso wurde die Bedeutung eines professionellen Supports hervorgehoben, der Lehrpersonen entlastet und einen sicheren Einsatz der Geräte gewährleistet. Auch der Einsatz von ICT im Kindergarten wurde thematisiert. Da die vorliegende Vorlage lediglich den finanziellen Rahmen betrifft, waren diese Fragen nicht Gegenstand des eigentlichen Entscheids. Die Vorlage wurde angenommen.
Die Partei diskutierte auch die bevorstehenden Abstimmungen. Bei den kantonalen Vorlagen zur Verkehrsinfrastruktur Suhr beschloss die GLP Bezirk Muri die Stimmfreigabe. Die Volksinitiative «Bildungsqualität sichern» wurde unterstützt, auch wenn deren praktische Auswirkungen als eher begrenzt eingeschätzt werden.
Auf nationaler Ebene lehnten die Anwesenden die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» deutlich ab. Zwar werden die Herausforderungen des Bevölkerungswachstums anerkannt, die Initiative wird jedoch als ungeeignetes Mittel betrachtet.
Zur Änderung des Zivildienstgesetzes wurde kontrovers diskutiert. Die Versammlung anerkennt den Bedarf an gut ausgebildeten Armeeangehörigen. Gleichzeitig sollte die Armee ihre Attraktivität stärken, statt zusätzliche Hürden für einen Austritt zu schaffen. Da die Ausbildung der Soldaten mit erheblichem Aufwand verbunden ist, erachteten die Anwesenden es jedoch als sinnvoll, diese möglichst bis zum Ende ihrer Dienstpflicht in der Armee zu halten. Die Vorlage wurde deshalb zur Annahme empfohlen.
--red