Fussball: Schiri Amhof wird Lehrer

Fr, 13. Okt. 2017

Der 37-Jährige Sascha Amhof pfeift momentan Spiele der Challenge- und der Super League. Ende Jahr beendet der Freiämter  aber seine Karriere als Spitzenschiedsrichter. Er wird 50 Prozent beim SFV tätig sein und 50 Prozent als Geografielehrer arbeiten. Er freut sich auf die neuen Aufgaben.

Amhof wird Geografielehrer

Fussball: Der Freiämter Sascha Amhof beendet Ende Jahr seine Spitzen-Schiedsrichterkarriere

Seit Jahren ist Sascha Amhof, der für den FC Sarmenstorf pfeift, auf der nationalen und internationalen Fussballbühne tätig. Der FIFA-Schiedsrichter kümmert sich im Referee Departement des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) um Ausbildungsfragen und koordiniert dabei auch die vielfältigen Aktivitäten in den Regionen.

Zudem machte er eine Lehrerausbildung. An der Kantonsschule in Luzern fand er nun einen Job als Geografielehrer. Dort arbeitet er 50 Prozent und 50 Prozent beim SFV. Nun wird die Belastung zu hoch.
Nach seiner Lehrerausbildung suchte er einen Job als Geografielehrer. Die Jobs sind rar in dieser speziellen Sparte.

Aus 70 Bewerbern wurde Amhof ausgewählt

Amhof wurde von der Kantonsschule Luzern unter 70 Bewerbern ausgesucht. «Aussergewöhnlich», sagt Amhof dazu und fügt an: «Diese Chance muss ich packen.»
Danach musste er sich überlegen, wie es weitergeht. «Am wenigsten Perspektive habe ich langfristig als Schiedsrichter», sagt der in Aarau wohnhafte Amhof.

Die Dreifachbelastung mit seiner Tätigkeit als Spitzenschiedsrichter wird er Ende Jahr abschlies­sen und als FIFA-Ref, was er seit 2013 ist, ­zurücktreten. «Das hat vor allem berufliche Gründe. Es ist nicht selbstverständlich, dass ich diese Chance als Lehrer bekommen habe – und die will ich unbedingt wahrnehmen.»

«Vielleicht weiter in der 3. Liga»

Der Freiämter Sascha Amhof wird nun zwischen der Stelle beim SFV in Bern und derjenigen als Geografielehrer in Luzern pendeln. «Ich freue mich auf die neue Zeit. Das kommt gut», sagt er.
Sascha Amhof war fast zwei Jahrzehnte Schiedsrichter. Kann er dies einfach sein lassen? «Ich werde es vermissen. Es ist meine Leidenschaft. Aber je nach Aufwand und Situation, werde ich auf regionaler Ebene – vielleicht in der 3. Liga – weitermachen.»  Nächste Woche folgt ein Highlight für ihn: Er leitet ein Spiel der U21-Champions-League zwischen Salzburg und Bordeaux.

Stefan Sprenger

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